LinkedIn Akquise automatisieren: So sparst du 10 Stunden pro Woche mit Dripify
LinkedIn Akquise leicht gemacht
LinkedIn-Akquise kann ein echter Zeitfresser sein – bis zu zwei Stunden täglich verbringen manche mit dem manuellen Versenden von Vernetzungsanfragen und Nachrichten. Doch was, wenn du genau diese Zeit einsparen könntest, ohne auf Reichweite und Kontakte zu verzichten? Mit dem richtigen Tool und einer durchdachten Strategie lässt sich der gesamte Erstkontakt-Prozess automatisieren – und zwar so, dass es trotzdem natürlich und persönlich wirkt.
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Die Grundlage: Warum Automatisierung auf LinkedIn Sinn macht
Wenn du im B2B-Bereich unterwegs bist und regelmäßig dieselben Nachrichten verschickst, ist Automatisierung keine Faulheit – sondern strategisches Zeitmanagement. Gerade bei Zielgruppen wie Geschäftsführern oder CEOs mittelständischer Unternehmen funktioniert ein systematischer Outreach besonders gut. Die Erfahrung zeigt: Mit einer gut aufgesetzten Kampagne lassen sich Akzeptanzraten von über 30 % und Response-Raten von 13-15 % erzielen.
Der Schlüssel liegt darin, den Prozess so zu gestalten, wie du ihn auch manuell durchführen würdest – nur eben skalierbar. Das bedeutet: keine Spam-Nachrichten, sondern eine organische Ansprache mit Follow-ups, die wirklich Sinn ergeben.
Welches Tool eignet sich für automatisierten LinkedIn-Outreach?

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Für die Automatisierung bietet sich Dripify an – ein Tool, das über die offizielle LinkedIn-API arbeitet und daher legal nutzbar ist. Es gibt drei Preisstufen, wobei die Basisversion für rund 63 € brutto im Monat bereits völlig ausreicht, wenn du nur eine Kampagne laufen lässt und keine erweiterten Analysen benötigst.
Wichtig: Für optimale Ergebnisse solltest du mindestens LinkedIn Premium All-in-One nutzen. Das hat nichts mit dem Sales Navigator zu tun, sondern mit den erweiterten Suchfiltern, die du für die Zielgruppenauswahl brauchst. Ohne Premium funktioniert das Tool zwar auch, aber die Filteroptionen sind stark eingeschränkt.
Zu Beginn startest du mit einer 7- bis 14-tägigen Testversion (je nach Region), in der du die Advanced-Funktionen ausprobieren kannst. Das gibt dir genug Zeit, alles einzurichten und erste Ergebnisse zu sehen.
Die perfekte Zielgruppe finden: So nutzt du die LinkedIn-Suche richtig
Bevor du irgendetwas automatisierst, musst du deine Zielgruppe präzise definieren. Hier kommt die LinkedIn-Suchfunktion ins Spiel. Ein Beispiel für eine effektive Suche:
Suchstring: "Geschäftsführer OR CEO"
Dieser String durchsucht alle Profile nach diesen Begriffen. Wichtig: Stelle oben links auf "Personen" um, damit keine Beiträge angezeigt werden.
Jetzt kommt die Filterung:
- Verbindungen: 2. und 3. Grades (Leute, mit denen du noch nicht vernetzt bist)
- Standort: Deutschland (oder je nach Zielmarkt auch Österreich, Schweiz)
- Karrierestufe: CXO, Berufserfahren, Manager, Director – aber mindestens "Berufserfahren", damit du keine Einsteiger erwischst
- Unternehmensgröße: 0-200 Mitarbeiter (je nach deiner Zielgruppe anpassbar)
- Branche: Optional kannst du hier noch weiter eingrenzen, z.B. nur Fertigung oder Informationsdienste
Sobald du mit den Ergebnissen zufrieden bist, kopierst du die komplette URL aus der Adresszeile – diese brauchst du gleich in Dripify.
So richtest du deine Kampagne in Dripify ein

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Nach der Anmeldung verbindest du deinen LinkedIn-Account mit Dripify. Keine Sorge: Das Tool erhält nur Zugriff auf die Funktionen, die für die Automatisierung nötig sind – nicht auf deinen gesamten Account.
Schritt 1: Leadliste importieren
Klicke auf "Neue Kampagne" und dann auf "Leads". Wähle "Basic LinkedIn Search" aus – das funktioniert sowohl mit der Free-Version als auch mit Premium All-in-One. Füge nun die kopierte URL ein und klicke auf "Next". Dripify importiert daraufhin bis zu 1.000 Leads aus deiner Suche. Profile, die nicht passen (z.B. Leute, die dich blockiert haben oder geschlossene Profile), werden automatisch aussortiert.
Schritt 2: Aktivitätslimits festlegen
LinkedIn duldet Automatisierung über die API, aber Spam wird trotzdem bestraft. Deshalb solltest du die täglichen Limits sinnvoll einstellen:
- Maximal 20 Nachrichten pro Tag (das ist ein gesundes Maß und wirkt nicht verdächtig)
- Arbeitszeiten: z.B. Montag bis Sonntag, 8-20 Uhr (passe das an deine eigene LinkedIn-Nutzung an)
- Zeitzone beachten, damit Nachrichten nicht mitten in der Nacht rausgehen
Diese Einstellungen findest du unter "Settings" → "Limits & Activity Control".
Die perfekte Outreach-Sequenz: So bleibt es organisch
Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Sequenz, also die Abfolge deiner automatisierten Aktionen. Ziel ist es, den Prozess so natürlich wie möglich zu gestalten – so, wie du es auch manuell machen würdest.
Phase 1: Vernetzungsanfrage (ohne Notiz)
Die Erfahrung zeigt: Vernetzungsanfragen ohne begleitende Notiz werden häufiger akzeptiert – zumindest bei Geschäftsführern und CEOs. Das wirkt unaufdringlicher.
Nach 1 Tag: Profil anschauen (zeigt Interesse und Engagement)
Nach weiteren 1 Tag: Einen Post liken (falls vorhanden)
Danach: Warten, bis die Anfrage akzeptiert wird
Aktuell warten in dieser Phase oft über 300 Leads gleichzeitig – das ist normal.
Phase 2: Erstnachricht nach Akzeptanz
Sobald jemand deine Anfrage annimmt, startet der eigentliche Outreach:
Nach 1 Stunde: Profil erneut anschauen
Direkt danach: Erstnachricht versenden
Die Nachricht sollte kurz, persönlich und wertorientiert sein. Nutze das {First Name}-Attribut, um den Vornamen automatisch einzufügen. Dripify filtert dabei automatisch Titel wie "Professor" oder Emojis heraus.
Beispiel-Struktur:
- Kurze persönliche Ansprache
- Grund für die Kontaktaufnahme
- Konkreter Mehrwert oder Austauschangebot
Phase 3: Follow-ups (nicht aufdringlich!)
Viele antworten nicht sofort – das ist normal. Deshalb sind Follow-ups wichtig:
Nach 3 Tagen: Erste Follow-up-Nachricht
→ Kurz und knapp: "Hey, wollte den Chat nochmal nach oben holen – hast du Interesse an einem kurzen Austausch?"
Nach weiteren 3 Tagen: Zweite und letzte Follow-up-Nachricht
→ Andere Ansprache (z.B. "Hallo" statt "Hey"), freundlich nachfragen, ob noch Interesse besteht
Nach diesem zweiten Follow-up ist Schluss. Niemand wird zugespammt – und du kannst die Inbox später einfach cleanen, indem du nach bestimmten Stichwörtern filterst (z.B. der letzten Ansprache).
Die Ergebnisse: Was kannst du erwarten?
Mit einer gut optimierten Kampagne sind folgende Werte realistisch:
- Akzeptanzrate: 30-35 % (im B2C-/Sales-Bereich teilweise bis 43 %)
- Response-Rate: 13-15 % (bezogen auf die Leute, die deine Anfrage akzeptiert haben)
- Zeitersparnis: Bis zu 10 Stunden pro Woche
In starken Monaten lassen sich so 400 Erstnachrichten und insgesamt über 1.000 Nachrichten (inkl. Follow-ups) verschicken – komplett automatisiert.
Wichtige Tipps für den Erfolg
Teste deine Leadliste gründlich: Überprüfe zu Beginn, ob wirklich nur relevante Profile importiert wurden. Anfängerfehler wie das Anschreiben von Studenten passieren schnell, wenn die Filter nicht richtig gesetzt sind.
Personalisiere erst bei Interesse: Copy-Paste-Nachrichten sind im ersten Schritt okay – du bist im Sales-Bereich, nicht im Networking-Kaffeeklatsch. Sobald jemand antwortet, nimmst du dir die Zeit für echte, individuelle Gespräche.
A/B-Tests durchführen: Probiere verschiedene Formulierungen, Ansprachen oder Wartezeiten aus. Was bei einer Zielgruppe funktioniert, kann bei einer anderen floppen.
Inbox regelmäßig cleanen: Nutze Stichwörter aus deinen Follow-ups, um nicht reagierende Kontakte zu archivieren und den Überblick zu behalten.
Rechtliches beachten: E-Mail-Automatisierung ist in Deutschland heikel (kein CAN-SPAM Act wie in den USA). Bleib bei LinkedIn-Nachrichten – das ist sicherer.
Fazit: Automatisierung ist kein Hexenwerk – wenn du es richtig machst
LinkedIn-Outreach zu automatisieren bedeutet nicht, unpersönlich oder spammy zu werden. Im Gegenteil: Mit der richtigen Strategie sparst du massiv Zeit, erreichst mehr relevante Kontakte und kannst dich auf die wirklich wichtigen Gespräche konzentrieren – nämlich die mit Leuten, die echtes Interesse zeigen.
Für rund 63 € im Monat und eine einmalige Einrichtungszeit von ein paar Stunden holst du dir bis zu 10 Stunden pro Woche zurück. Zeit, die du in andere Bereiche deines Business investieren kannst.
Dein nächster Schritt: Richte eine Testkampagne ein, beobachte die Ergebnisse nach zwei Wochen und optimiere schrittweise. Automatisierung funktioniert am besten, wenn sie auf echten Daten basiert – nicht auf Bauchgefühl.
Mehr Infos auf: www.jinto-solutions.de

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