Lohnt sich clockin für deinen Handwerksbetrieb?
Lohnt sich die Handwerkersoftware clockin für deinen Handwerksbetrieb?
Kennst du das? Zettelwirtschaft auf der Baustelle, Urlaubsanträge per WhatsApp und am Monatsende weiß niemand mehr genau, wer wie viele Überstunden angesammelt hat. Gerade in Handwerksbetrieben ist die Organisation von Zeiterfassung, Projekten und Mitarbeiterdaten oft ein Flickenteppich aus Papier, Kopfnotizen und improvisierten Lösungen. Das kostet nicht nur Nerven, sondern auch bares Geld – durch Fehler, Doppelarbeit und fehlende Transparenz.
Genau hier setzt die Software Clockin an. Sie verspricht, Zeiterfassung, Projektdokumentation und Mitarbeiterverwaltung in einem System zu bündeln – speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Handwerksbetrieben. Doch hält das Tool, was es verspricht? Wir haben uns die Funktionen, die Bedienung und die Preise genauer angeschaut und zeigen dir, für wen sich Clockin wirklich lohnt.
Was kann Clockin wirklich?
Die Oberfläche der App ist bewusst einfach gehalten. Das ist kein Zufall, sondern Konzept: Auch Mitarbeiter, die mit Technik nicht viel am Hut haben, sollen sich sofort zurechtfinden. Jeder Beschäftigte sieht auf einen Blick, wie viele Überstunden er angesammelt hat, wie viele Urlaubstage noch übrig sind und kann direkt aus der App heraus einen Urlaubsantrag stellen.
Mitarbeiterverwaltung mit digitaler Personalakte
Für jeden Mitarbeiter lässt sich eine digitale Personalakte anlegen. Dort landen Adresse, Vertragsdaten, Eintrittsdatum, Urlaubsanspruch und Gehalt. Auch Arbeitszeugnisse können hinterlegt werden. Besonders praktisch: Die Daten lassen sich mit DATEV synchronisieren, sodass der Steuerberater automatisch über Änderungen informiert wird. Verschiedene Arbeitszeitmodelle – Vollzeit, Teilzeit, Minijob – sind ebenso abbildbar wie individuelle Berechtigungen pro Mitarbeiter. Du entscheidest, wer was sehen und bearbeiten darf.
Die Projektakte als Herzstück
Das eigentliche Kernstück von Clockin ist die Projektakte. Hier fließen alle Informationen zu einer Baustelle chronologisch zusammen: Notizen, Bautagebuch, Arbeitszeiten, Checklisten und Bestätigungen. Über Filteroptionen lässt sich genau das anzeigen, was gerade relevant ist.
Besonders clever: Projekte lassen sich in Unterprojekte gliedern, etwa wenn bei einem Auftrag mehrere Räume einzeln gestrichen werden. Zusätzlich können Baupläne, Fotos von der Begehung oder andere PDF-Dateien direkt am Projekt hinterlegt werden. Mitarbeiter vor Ort müssen dann nicht mehr im Büro anrufen, um nachzufragen, sondern öffnen einfach die Projektakte auf ihrem Smartphone.
Checklisten, Export und Schnittstellen
Für wiederkehrende Abläufe wie Bautagebücher oder Abnahmeprotokolle gibt es fertige Checklisten. Diese lassen sich direkt per E-Mail an den Kunden senden – ein cleveres Detail, das für Nachvollziehbarkeit sorgt und Diskussionen vorbeugt.
Gefilterte Projektdaten kannst du zudem als übersichtliche Projektakte mit Deckblatt exportieren. Wer die DATEV-Anbindung nicht nutzt, kann Auswertungen auch klassisch als Datei exportieren. Für alle, die noch mehr automatisieren wollen, bietet Clockin eine offene API-Schnittstelle, über die sich das System mit Tools wie n8n oder Make verbinden lässt – ideal, um Prozesse mit anderer Software zu verzahnen.
Was kostet Clockin – und für wen lohnt es sich?
Die Preisstruktur von Clockin ist gestaffelt nach Funktionsumfang. Wer nur die klassische Zeiterfassung mit DATEV-Anbindung benötigt, zahlt am wenigsten. Wer zusätzlich Projektzeiten erfassen und an Rechnungsprogramme anbinden möchte, zahlt etwas mehr. Und wer das volle Programm inklusive Checklisten, Formularen, Projektakte und digitaler Unterschrift nutzen will, landet in der höchsten Preisstufe.

Preise (Stand August 2026)
Bei monatlicher statt jährlicher Zahlung liegen die Preise nur geringfügig höher. Angesichts des Funktionsumfangs ist das ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis – hier macht man preislich wenig falsch.
Fazit: Eine solide Lösung für mehr Ordnung im Betrieb
Clockin ist eine durchdachte, solide Software für Handwerksbetriebe, die Zeiterfassung, Projektdokumentation und Mitarbeiterverwaltung an einem Ort bündeln wollen. Besonders die Projektakte mit Foto- und Plananhängen sowie die Möglichkeit, Kunden per Leselink einzubinden, heben sich positiv ab. Auch für Mitarbeiter schafft das Tool Transparenz bei Überstunden und Urlaubsansprüchen.
Wenn du aktuell noch mit Zetteln, WhatsApp-Nachrichten oder deinem Gedächtnis arbeitest, lohnt sich ein genauerer Blick auf Clockin allemal. Probier am besten aus, wie sich die App in deinem Betriebsalltag anfühlt – und schau, ob sie sich sauber mit deinen bestehenden Systemen verbinden lässt.
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Ist Clockin auch für kleine Handwerksbetriebe geeignet?
Ja, durch die gestaffelten Preispakete lässt sich Clockin sowohl für kleine Teams als auch für größere Betriebe flexibel einsetzen.
Funktioniert Clockin auch offline auf der Baustelle?
Die App ist in erster Linie für den mobilen Einsatz konzipiert, sodass Mitarbeiter direkt vor Ort auf Projektdaten zugreifen können, sofern eine Internetverbindung besteht.
Kann ich Clockin mit meiner bestehenden Buchhaltungssoftware verbinden?
Ja, über die DATEV-Schnittstelle sowie die offene API-Schnittstelle lassen sich Daten an gängige Buchhaltungs- und Rechnungsprogramme übermitteln.
Können Kunden selbst auf die Projektakte zugreifen?
Über einen speziellen Leselink kannst du Kunden Einblick in den Baufortschritt geben, ohne dass sie sich extra einloggen müssen.
Lässt sich GPS-Tracking bei der Zeiterfassung deaktivieren?
Ja, die GPS-gestützte Zeiterfassung ist optional und kann je nach Bedarf aktiviert oder deaktiviert werden.