Marketing für Ingenieurbüros: Positionierung und sichtbare Auftragsgewinnung

Infografik zum Thema Marketing für Ingenieurbüros mit Fokus auf Sichtbarkeit.

Marketing für Ingenieurbüros: Positionierung sichtbar in Anfragen übersetzen.

Viele Ingenieurbüros haben kein Problem mit ihrer fachlichen Leistung. Sie haben gute Projekte, erfahrene Teams und oft eine klare Vorstellung davon, wie anspruchsvolle Aufgaben gelöst werden müssen. Das eigentliche Problem liegt häufig an einer anderen Stelle: Die fachliche Stärke wird nach außen nicht klar genug sichtbar, verständlich und anschlussfähig.

Genau dort beginnt Marketing für Ingenieurbüros.

Nicht als laute Werbung. Nicht als Selbstinszenierung. Und auch nicht als beliebige Social-Media-Aktivität. Sondern als strategische Aufgabe: Das eigene Angebot so zu positionieren, zu erklären und sichtbar zu machen, dass daraus Vertrauen, Gespräche und passende Auftragschancen entstehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Marketing für Ingenieurbüros bedeutet nicht einfach Werbung. Es geht um Positionierung, Sichtbarkeit, Kommunikation und Auftragsgewinnung.
  • In der Branche werden häufig Begriffe wie Akquise, Vertrieb, Kommunikation und Marketing vermischt. Sie hängen zusammen, meinen aber nicht dasselbe.
  • Die Grundlage guten Marketings ist eine klare Positionierung. Eine Branche zu nennen reicht dafür nicht aus. Entscheidend ist, welches Angebot für welche Zielgruppe mit welchem Nutzen sichtbar werden soll.
  • Ingenieurbüros brauchen nicht jeden Marketingkanal. Sie brauchen die richtigen Kanäle passend zu Angebot, Zielgruppe und Vertriebsprozess.
  • Die Website ist heute oft die strategische Basis vieler Marketingmaßnahmen. Dort entsteht aus Aufmerksamkeit im besten Fall Vertrauen.
  • SEO und GEO spielen dabei eine besondere Rolle, weil Ingenieurbüros über Google und zunehmend auch über KI-Systeme als relevante Anbieter sichtbar werden können.
  • Marketing endet nicht bei Sichtbarkeit. Aus Kontakten und Anfragen müssen Gespräche und Aufträge entstehen. Dafür braucht es einen einfachen, aber klaren Vertriebsprozess.

Begriffsbestimmung: Marketing, Akquise, Vertrieb und Kommunikation

In Ingenieurbüros wird selten zuerst von Marketing gesprochen. Häufiger fallen Begriffe wie Akquise, Auftragsgewinnung, Kommunikation oder Vertrieb. Das ist verständlich, denn die Branche denkt oft projektbezogen und weniger kampagnenbezogen. Trotzdem lohnt sich eine kurze Abgrenzung.

Marketing sorgt dafür, dass ein Angebot verstanden, wahrgenommen und als relevant eingeordnet wird. Es geht also darum, sichtbar zu machen, wofür ein Büro steht, welche Leistungen es anbietet und warum es für bestimmte Auftraggeber oder Projekte interessant ist.

Akquise ist stärker auf die aktive Gewinnung von Kontakten, Gesprächen und Projektchancen ausgerichtet. Dazu gehören Empfehlungen, Netzwerkpflege, Erstkontakte, Veranstaltungen, Ausschreibungen oder auch direkte Ansprache.

Vertrieb beginnt dort, wo aus Interesse ein konkreter Prozess wird. Ein Kontakt fragt an, ein Gespräch entsteht, ein Bedarf wird geklärt, ein Angebot wird vorbereitet, nachgefasst und idealerweise ein Auftrag gewonnen.

Kommunikation beschreibt, wie ein Büro nach außen spricht: über die Website, in Präsentationen, auf LinkedIn, in Referenzen, in Fachartikeln, im persönlichen Gespräch oder in Angebotsunterlagen.

Diese Begriffe sind nicht sauber voneinander zu trennen. Aber sie erfüllen unterschiedliche Funktionen.

  • Marketing macht sichtbar
  • Akquise öffnet Türen
  • Vertrieb wandelt Chancen in Aufträge
  • Kommunikation verbindet alles miteinander.

Gerade für Ingenieurbüros ist diese Unterscheidung wichtig, weil Marketing sonst schnell entweder zu groß, zu werblich oder zu unkonkret wirkt.

Grafik zu Marketing für Ingenieurbüros, Akquise, Vertrieb und Kommunikation.

Marketing, Akquise, Vertrieb und Kommunikation greifen ineinander, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben bei der Auftragsgewinnung von Ingenieurbüros.

Warum Marketing für Ingenieure oft schwierig ist

Ingenieure sind Fachexperten, das ist ihre Stärke Sie denken präzise, rational, lösungsorientiert und oft sehr tief in technischen Zusammenhängen. Im Projektalltag ist genau das wertvoll. Dort müssen komplexe Anforderungen verstanden, bewertet, geplant und umgesetzt werden.

Im Marketing kann diese Stärke aber zur Hürde werden. Denn Marketing funktioniert nicht nur über fachliche Richtigkeit. Es funktioniert auch über Verständlichkeit, Klarheit, Relevanz und Vertrauen. Es geht darum, Probleme so zu benennen, dass der Auftraggeber sie wiedererkennt. Es geht darum, Lösungen so zu erklären, dass sie nicht nur korrekt, sondern auch anschlussfähig sind. Und es geht darum, Sicherheit zu vermitteln.

Viele Ingenieurbüros kommunizieren aus der Innensicht. Sie beschreiben Leistungen, Fachbegriffe, Leistungsphasen, Normen, Methoden oder Projektdaten. Das ist wichtig, aber oft noch nicht ausreichend. Denn ein potenzieller Auftraggeber fragt sich nicht zuerst, ob ein Büro alle Fachbegriffe beherrscht. Er fragt sich:

  • Versteht dieses Büro mein Problem?
  • Hat es Erfahrung mit ähnlichen Aufgaben?
  • Kann ich mich darauf verlassen?
  • Ist das der richtige Partner für dieses Projekt?

Marketing für Ingenieure muss deshalb fachliche Tiefe übersetzen. Nicht vereinfachen im Sinne von oberflächlich machen. Sondern so aufbereiten, dass auch Menschen außerhalb der eigenen Fachlogik verstehen, warum ein Büro relevant ist.

Grafik zu Marketing für Ingenieurbüros mit Begriffserklärungen über Akquise, Vertrieb und Kommunikation.

Marketing für Ingenieurbüros bedeutet Übersetzungsarbeit: Fachliche Tiefe wird so aufbereitet, dass Auftraggeber Problem, Erfahrung, Vertrauen und Sicherheit erkennen.

Positionierung: Die Grundlage für gutes Marketing

Ohne Positionierung bleibt Marketing beliebig. Das klingt nach einem Standardsatz, ist aber gerade bei Ingenieurbüros entscheidend. Viele Büros beschreiben auf ihrer Website sehr viele Leistungen, viele Projekttypen und viele Zielgruppen. Alles ist irgendwie wichtig. Alles wurde schon einmal gemacht. Alles soll sichtbar sein.

Das Problem: Wenn alles gleich wichtig ist, wird nichts wirklich klar.

Positionierung bedeutet nicht einfach, eine Branche auszuwählen. Natürlich kann eine Branche Teil der Positionierung sein. Ein Ingenieurbüro kann sich auf Industriebau, Bildungsbau, Gesundheitsbau, Infrastruktur, Bestandssanierung oder öffentliche Auftraggeber konzentrieren. Aber eine Branche allein ist noch keine Positionierung. Positionierung kommt stärker aus dem Angebot heraus.

  • Welche Leistungen sollen sichtbar werden?
  • Welche Aufgaben löst das Büro besonders gut?
  • Welche Projekttypen passen wirklich?
  • Welche Zielkunden sollen angesprochen werden?
  • Welche Erfahrungen belegen diese Kompetenz?
  • Welche Art von Aufträgen soll künftig häufiger gewonnen werden?

Ein Ingenieurbüro kann zum Beispiel nicht nur TGA-Planung anbieten, sondern TGA-Planung für Schulen, öffentliche Gebäude oder Sanierungen im laufenden Betrieb sichtbar machen. Ein anderes Büro kann nicht nur „Tragwerksplanung“ kommunizieren, sondern Erfahrung im Bestand, bei denkmalgeschützter Bausubstanz oder im Industriebau herausstellen. Das ist ein Unterschied.

Marketing beginnt nicht mit der Frage, welchen LinkedIn-Post man morgen veröffentlicht. Es beginnt mit der Frage, welches Angebot überhaupt sichtbar werden soll.

Genau deshalb ist ein externer Blick bei der Positionierung oft sinnvoll. Nicht, weil ein Büro seine Arbeit nicht kennt. Im Gegenteil. Oft kennt es sie zu gut. Viele Stärken sind intern so selbstverständlich, dass sie gar nicht mehr klar benannt werden. Ein guter Blick von außen hilft, diese Stärken zu sortieren und in eine Sprache zu übersetzen, die für Auftraggeber verständlich und relevant ist.

Grafik zur Positionierung von Ingenieurbüros und deren spezifischen Angeboten.

Positionierung beginnt nicht bei der Branche, sondern beim Angebot: Sichtbar wird nicht das breiteste, sondern das klarste Profil.

Marketingkanäle: Nicht überall sein, sondern richtig sichtbar sein

Marketing für Ingenieurbüros kann über viele Kanäle stattfinden.

Es gibt klassische Offline-Kanäle: Empfehlungen, Netzwerke, Messen, Fachveranstaltungen, Vorträge, persönliche Kontakte, Partnerschaften, Ausschreibungen oder Rahmenverträge. Und es gibt digitale Kanäle: Website, SEO, LinkedIn, Fachportale, Newsletter, digitale PR, Referenzseiten, Fachartikel, Google-Unternehmensprofil und zunehmend auch KI-Systeme.

Die entscheidende Frage lautet nicht: Welcher Kanal ist gerade modern? Die bessere Frage lautet: Welcher Kanal passt zum Angebot, zur Zielgruppe und zur Art der Auftragsgewinnung?

Ein kleines spezialisiertes Ingenieurbüro braucht eine andere Marketinglogik als ein großes Planungsbüro mit mehreren Standorten. Ein Büro mit starkem Netzwerk braucht andere Schwerpunkte als ein Büro, das neue Märkte erschließen möchte. Ein Ingenieurbüro für öffentliche Auftraggeber braucht andere Signale als ein Büro, das stärker mit Projektentwicklern, Industrieunternehmen oder privaten Bauherren arbeiten möchte.

Gutes Marketing entsteht deshalb nicht durch möglichst viele Kanäle. Gutes Marketing entsteht durch die richtige Auswahl und das Zusammenspiel der Kanäle.

Ein Fachvortrag kann Vertrauen aufbauen. Ein LinkedIn-Beitrag kann die Person dahinter sichtbar machen. Eine Referenzseite kann Projekterfahrung erklären. Ein Google-Treffer kann einen Erstkontakt vorbereiten. Ein Fachartikel kann Kompetenz einordnen. Eine Empfehlung kann durch die Website bestätigt werden.

Erst im Zusammenspiel entsteht Wirkung.

Infografik zu Marketingkanälen für Ingenieurbüros, die das richtige Zusammenspiel zeigt.

Erfolgreiches Marketing für Ingenieurbüros entsteht nicht durch einen Einzelkanal, sondern durch das Zusammenspiel von Offline- und Online-Kanälen.

Die Website als strategische Basis

Viele Ingenieurbüros betrachten ihre Website noch immer wie eine digitale Visitenkarte. Das war lange verständlich. Eine Website musste vorhanden sein, seriös wirken, Leistungen zeigen und Kontaktdaten bereitstellen. Für viele Büros hat das ausgereicht. Heute reicht es oft nicht mehr.

Die Website ist inzwischen die strategische Basis vieler Marketing- und Akquiseprozesse. Auch wenn ein Kontakt über Empfehlung entsteht, wird das Büro häufig online geprüft. Auch wenn ein Gespräch auf einer Veranstaltung beginnt, schaut sich der Interessent später die Website an. Auch wenn ein Büro über Google gefunden wird, entscheidet die Website darüber, ob Vertrauen entsteht oder nicht.

Eine gute Website beantwortet deshalb nicht nur die Frage:

Gibt es dieses Büro? Sondern:

  • Wofür steht dieses Büro?
  • Welche Leistungen bietet es an?
  • Für welche Projekte ist es besonders geeignet?
  • Welche Referenzen belegen diese Erfahrung?
  • Welche Personen stehen dahinter?
  • Wie kann ein Gespräch entstehen?

Genau hier verschenken viele Ingenieurbüros Potenzial. Die Website sieht ordentlich aus. Die Projekte sind vorhanden. Die Leistungen werden genannt. Aber die strategische Einordnung fehlt. Das Angebot bleibt zu allgemein. Referenzen zeigen Bilder, erklären aber nicht die Kompetenz dahinter. Leistungsseiten nennen Fachbegriffe, aber nicht die konkreten Bedarfssituationen.

Dann wird eine Website zwar gefunden oder besucht, aber sie arbeitet nicht richtig. Marketing für Ingenieurbüros braucht deshalb eine Website, die nicht nur gut aussieht, sondern erklärt, einordnet und Vertrauen vorbereitet.

SEO und GEO als digitale Empfehlungskanäle

Ein besonderer Teil des Marketings ist heute die digitale Sichtbarkeit über Such- und Antwortsysteme.

Klassisch denkt man dabei zuerst an Google. Also an SEO, Suchmaschinenoptimierung für Ingenieurbüros. Für Ingenieurbüros bedeutet das: Die eigene Website wird so aufgebaut, dass sie für relevante Suchanfragen gefunden werden kann.

Aber das Thema wird größer. Menschen suchen nicht mehr nur bei Google. Sie recherchieren auf LinkedIn, in Fachportalen, auf YouTube und zunehmend auch in KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini.

Das Grundprinzip bleibt ähnlich: Ein potenzieller Auftraggeber hat eine Frage, ein Problem oder einen Bedarf und sucht nach Orientierung.

Zum Beispiel:

  • Welches Ingenieurbüro hat Erfahrung mit Sanierung im Bestand?
  • Wer plant TGA für öffentliche Gebäude?
  • Welches Büro kennt sich mit Brandschutz im Bestand aus?
  • Wer hat Erfahrung mit BIM-Koordination bei komplexen Infrastrukturprojekten?
  • Welcher Partner eignet sich für ein anspruchsvolles Industrieparkprojekt?

Wenn ein Ingenieurbüro für solche Fragen digital nicht verständlich sichtbar ist, wird es in diesen Rechercheprozessen schwerer berücksichtigt.

Deshalb geht es bei SEO und GEO nicht nur um Rankings. Es geht um digitale Empfehlung. Google kann ein Büro nur dann gut einordnen, wenn Leistungen, Referenzen, Personen und Inhalte klar beschrieben sind. KI-Systeme können ein Büro nur dann in Antworten berücksichtigen, wenn ausreichend verständliche und vertrauenswürdige Signale vorhanden sind.

Das ist der Kern meiner Arbeit: Fachliche Stärke wird in digitale Sichtbarkeit übersetzt. Nicht als Selbstzweck. Sondern damit ein Ingenieurbüro für die richtigen Themen, Suchanfragen und Auftraggeber als relevanter Partner wahrgenommen werden kann.

Marketing endet nicht bei Sichtbarkeit

Sichtbarkeit ist wichtig. Aber Sichtbarkeit allein gewinnt noch keinen Auftrag.

Das ist ein Punkt, der im Marketing oft unterschätzt wird. Es reicht nicht, dass jemand auf eine Website kommt, einen Beitrag liest oder über Google ein Büro findet. Daraus muss ein nächster Schritt entstehen: Ein Kontakt, ein Gespräch, eine Anfrage, ein Angebot, ein Auftrag.

Dafür braucht es einen Vertriebsprozess. Dieser Prozess muss nicht kompliziert sein. Gerade in Ingenieurbüros sollte er oft eher einfach und klar sein. Aber er muss vorhanden sein.

  • Wer reagiert auf Anfragen?
  • Wie schnell wird geantwortet?
  • Wie wird ein Bedarf eingeordnet?
  • Welche Informationen werden abgefragt?
  • Wann wird ein Erstgespräch angeboten?
  • Wie wird nachgefasst?
  • Wann wird entschieden, ob eine Anfrage überhaupt passend ist?

Je nach Kanal kann dieser Prozess unterschiedlich aussehen. Eine Empfehlung funktioniert anders als eine Website-Anfrage. Ein LinkedIn-Kontakt anders als ein Messegespräch. Eine Ausschreibung anders als eine direkte Projektanfrage.

Aber die Grundlogik bleibt gleich: Marketing muss in einen Prozess übergehen, sonst verpufft ein Teil der Wirkung. Marketing öffnet die Tür. Vertrieb führt das Gespräch weiter.

Grafik zu Marketing für Ingenieurbüros: Sichtbarkeit, Anfrage, Gespräch, Auftrag.

Marketing endet nicht bei Sichtbarkeit: Erst ein klarer Prozess macht aus Aufmerksamkeit, Anfragen und Gesprächen passende Aufträge.

Was Ingenieurbüros selbst tun können und wann ein externer Blick hilft

Nicht jedes Ingenieurbüro braucht sofort eine umfangreiche Marketingstrategie mit externer Begleitung. Es gibt Dinge, die ein Büro selbst sehr gut vorbereiten kann.

Zum Beispiel:

  • Welche Projekte möchten wir künftig häufiger gewinnen?
  • Welche Leistungen sind für uns wirtschaftlich besonders relevant?
  • Welche Referenzen zeigen unsere Kompetenz am besten?
  • Welche Zielgruppen passen wirklich zu uns?
  • Welche Fragen stellen Auftraggeber immer wieder?
  • Welche Themen erklären wir im persönlichen Gespräch häufig?

Diese Fragen sind ein guter Anfang.

Schwieriger wird es häufig bei der Übersetzung nach außen. Denn genau dort entsteht die Distanz zwischen fachlicher Innensicht und verständlicher Außensicht. Ein externer Blick ist besonders sinnvoll, wenn ein Büro seine Positionierung schärfen möchte, eine neue Website plant, digitale Sichtbarkeit aufbauen will oder merkt, dass die bisherigen Akquisewege nicht mehr selbstverständlich funktionieren.

Ich bringe dafür eine besondere Kombination mit. Ich bin selbst Doktor-Ingenieur, komme selbst aus dem Bau- und Planungsumfeld, habe Landschaftsarchitektur studiert, promoviert und viele Jahre freiberuflich gearbeitet. Gleichzeitig beschäftige ich mich seit 2013 mit SEO, eigenen Websites, digitalen Geschäftsmodellen, Content und organischer Sichtbarkeit.

Mit Christoph Consulting arbeite ich als Boutique-Beratung für Unternehmen aus Bau, Planung und verwandten Branchen. Der Fokus liegt nicht auf Standard-Marketingpaketen, sondern auf individueller Strategie, klarer Positionierung und digitaler Sichtbarkeit für anspruchsvolle Anbieter. Gerade Ingenieurbüros brauchen kein Marketing von der Stange. Sie brauchen eine Übersetzung ihrer fachlichen Stärke in ein Angebot, eine Website, Inhalte und Kanäle, die zur Branche, zum Markt und zur eigenen Arbeitsweise passen.

Fazit: Marketing macht Fachlichkeit sichtbar und anschlussfähig

Marketing für Ingenieurbüros bedeutet nicht, möglichst laut aufzutreten. Es bedeutet auch nicht, jedem Trend hinterherzulaufen oder auf allen Kanälen gleichzeitig aktiv zu sein.

Gutes Marketing beginnt mit Positionierung. Es klärt, welches Angebot sichtbar werden soll, welche Zielgruppe erreicht werden soll und welche Aufträge künftig wichtiger werden. Darauf aufbauend werden Website, Inhalte, SEO, GEO, Referenzen, digitale PR, persönliche Kommunikation und Akquisewege sinnvoll miteinander verbunden.

Am Ende geht es nicht um Marketing als Selbstzweck. Es geht darum, dass ein potenzieller Auftraggeber schneller erkennt:

  • Dieses Büro versteht unsere Aufgabe.
  • Dieses Büro hat passende Erfahrung.
  • Dieses Büro wirkt vertrauenswürdig.
  • Dieses Büro könnte der richtige Partner sein.

Genau dann wird Marketing für Ingenieure wirksam. Nicht als Werbung. Sondern als Brücke zwischen fachlicher Stärke und sichtbarer Auftragsgewinnung.

Möchten Sie Ihr Ingenieurbüro klarer positionieren und sichtbarer machen?

Viele Ingenieurbüros haben starke Leistungen, gute Referenzen und erfahrene Teams. Die eigentliche Aufgabe besteht oft darin, diese Stärke klarer zu positionieren und über die richtigen Kanäle sichtbar zu machen.

Mit Christoph Consulting unterstütze ich Ingenieurbüros, Architekturbüros und Unternehmen aus der Bau- und Planungsbranche dabei, aus fachlicher Stärke klare Sichtbarkeit, Vertrauen und passende Anfragen zu entwickeln.

Wenn Sie Ihr Marketing strategischer denken möchten, ist ein erstes Gespräch der sinnvollste Einstieg.

FAQ: Marketing für Ingenieurbüros

Was bedeutet Marketing für Ingenieurbüros?

Marketing für Ingenieurbüros bedeutet, Leistungen, Spezialisierungen, Referenzen und fachliche Kompetenz so sichtbar zu machen, dass potenzielle Auftraggeber sie verstehen und einordnen können. Es geht nicht nur um Werbung, sondern um Positionierung, Kommunikation, Vertrauen und Auftragsgewinnung.

Was ist der Unterschied zwischen Marketing, Akquise und Vertrieb für Ingenieure?

Marketing schafft Sichtbarkeit und macht ein Angebot verständlich. Akquise öffnet aktiv Türen zu neuen Kontakten und Projektchancen. Vertrieb macht aus Interesse, Gesprächen und Anfragen konkrete Aufträge. Für Ingenieurbüros sollten diese Bereiche zusammengedacht werden.

Warum ist Positionierung im Marketing für Ingenieurbüros so wichtig?

Positionierung sorgt dafür, dass klar wird, wofür ein Ingenieurbüro steht, welche Leistungen im Vordergrund stehen und welche Zielgruppen erreicht werden sollen. Ohne Positionierung bleibt Marketing oft beliebig. Eine klare Positionierung macht Website, Inhalte, SEO und Akquise deutlich wirksamer.

Welche Marketingkanäle sind für Ingenieurbüros sinnvoll?

Sinnvolle Marketingkanäle für Ingenieurbüros können Website, SEO, LinkedIn, Fachportale, digitale PR, Newsletter, Referenzseiten, Fachartikel, Messen, Vorträge, Empfehlungen und Netzwerkpflege sein. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Kanäle, sondern ob sie zur Positionierung und Zielgruppe passen.

Welche Rolle spielt SEO im Marketing für Ingenieurbüros?

SEO hilft Ingenieurbüros, bei relevanten Suchanfragen über Google sichtbar zu werden. Dadurch können Leistungen, Spezialisierungen und Projekterfahrung besser gefunden werden. Im Marketing für Ingenieurbüros ist SEO ein wichtiger Baustein, um digitale Sichtbarkeit und passende Projektanfragen aufzubauen.

Warum reicht Sichtbarkeit allein nicht für neue Aufträge?

Sichtbarkeit ist nur der erste Schritt. Damit aus Aufmerksamkeit ein Auftrag wird, braucht es Vertrauen, klare Kommunikation und einen funktionierenden Vertriebsprozess. Ingenieurbüros sollten daher festlegen, wie sie mit Anfragen umgehen, wie sie Gespräche führen und wie sie passende Projektchancen qualifizieren.

Wann sollten Ingenieurbüros externe Unterstützung für Marketing nutzen?

Externe Unterstützung ist besonders sinnvoll, wenn ein Ingenieurbüro seine Positionierung schärfen, eine neue Website entwickeln, digitale Sichtbarkeit aufbauen oder neue Zielgruppen erreichen möchte. Ein Blick von außen hilft, vorhandene fachliche Stärke verständlicher und strategischer zu kommunizieren.

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