Salessuite.com im Test: Lohnt sich das als Agenturinhaber & Coach?
Salessuite: Das beste CRM?
Du bist auf der Suche nach einem CRM-System, das wirklich zu deinem Business passt? Dann könnte Salessuite genau das Richtige sein – oder eben auch nicht. Denn so gut die Software auch ist, es gibt einen entscheidenden Haken, den du unbedingt vor dem Start kennen solltest. In diesem Ratgeber erfährst du, was Salessuite draufhat, für wen es sich lohnt und worauf du beim Vertragsabschluss achten musst.
Für wen ist Salessuite gemacht?
Salessuite kommt aus dem gleichen Hause wie Learningsuite – und das ist bereits ein starkes Qualitätsversprechen. Learningsuite gilt als Premium-Software im Bereich Mitgliederbereiche, und die Macher haben bewiesen, dass sie professionelle Tools entwickeln können.
Das Besondere: Salessuite ist speziell auf das Setup-Closer-Prinzip ausgerichtet. Dieses Verkaufsprinzip, das in Deutschland vor allem in der Coaching und Dienstleistungsszene sehr verbreitet ist, arbeitet mit einem Erstgespräch (Setting) und einem anschließenden Verkaufsgespräch (Closing). Natürlich lassen sich auch andere CRMs dafür einrichten – aber Salessuite bringt diese Struktur von Haus aus mit.
Die Zielgruppen sind klar definiert:
- Coaches und Berater
- Agenturen und Dienstleister
- Handwerksbetriebe (z. B. Küchenverkauf)
- Alle, die systematisch mit mehrstufigen Verkaufsprozessen arbeiten
Wenn du in einer dieser Branchen unterwegs bist und nach einem strukturierten, durchdachten CRM suchst, bist du hier richtig.
Das intelligente Pipeline-System: So behältst du den Überblick
Das Herzstück von Salesuit ist das Pipeline-System. Es arbeitet mit zwei Ebenen:
1. Kontakte – Das sind die Unternehmen bzw. Ansprechpartner. Hier legst du Stammdaten an: Name, E-Mail, Telefonnummer, Firmenname, Leadherkunft (z. B. Webseite, Event, YouTube) und individuelle Felder, die für deine Branche wichtig sind.
2. Deals – Das sind konkrete Geschäftsgelegenheiten, die sich gerade anbahnen. Ein Kontakt kann mehrere Deals haben, je nachdem, in welcher Phase er sich befindet.
Diese Trennung ist clever: Die Stammdaten bleiben stabil, während die Deals flexibel durch verschiedene Phasen wandern.

Der Grundaufbau von Salessuite: Ein übersichtliches Spaltensystem.
Drei vordefinierte Pipelines für deinen Verkaufsprozess
Salessuite liefert dir drei fertige Pipelines, die du sofort nutzen oder anpassen kannst:
Kaltakquise-Pipeline: Vom ersten Kontakt bis zum vereinbarten Erstgespräch. Typische Phasen: „Nicht erreicht", „Follow-up nötig", „Termin vereinbart".
Setter-Closer-Pipeline: Vom Interessenten zum Erstkunden. Hier wird aus dem Erstgespräch ein Verkaufsabschluss.
Upsell-Pipeline: Für Bestandskunden, denen du Zusatzprodukte oder -leistungen anbietest.
Du kannst aber auch komplett eigene Pipelines anlegen – z. B. eine „Event-Pipeline", wenn du viel über Veranstaltungen akquirierst. Die Phasen, Farben und Namen lassen sich frei definieren.
Power Dialer und Call-Flow-Tracking: Schneller telefonieren, besser dokumentieren
Ein absolutes Highlight ist der Power Dialer. Du verbindest dein Smartphone mit Salessuite und kannst direkt aus der Software heraus anrufen. Das spart Zeit und hält alles an einem Ort.
Noch praktischer: Das Call-Flow-Tracking. Nach jedem Anruf dokumentierst du in wenigen Sekunden:
- Anruftyp (z. B. Kaltakquise, Follow-up)
- Wurde der Kontakt erreicht?
- Ging der Entscheider ran?
- Wie war das Ergebnis? (z. B. „Kein Interesse", „Termin vereinbart")
Diese Infos speicherst du mit einem Klick – und das nächste Mal weißt du sofort, was der letzte Stand war. Keine verlorenen Notizen, keine Unklarheiten im Team.
Sales Controlling: Wer leistet was?
Salessuite bietet ein KPI-Dashboard, in dem du genau siehst, welcher Mitarbeiter an welchen Tagen seine Ziele erreicht hat – oder eben nicht. Du kannst:
- Zielwerte frei definieren (z. B. Anzahl Anrufe, Terminquote, Abschlüsse)
- Performance nach Mitarbeiter, Zeitraum oder Pipeline filtern
- Schwachstellen im Vertrieb schnell erkennen
Für Teams mit mehreren Vertrieblern ist das Gold wert. Du siehst auf einen Blick, wo Potenzial liegt – und wo Nachholbedarf besteht.
Formulare, E-Mails und Automatisierungen
Salessuite lässt sich mit Automatisierungstools wie Make, Zapier oder n8n verbinden. Das bedeutet:
- Neue Leads von deiner Webseite landen automatisch im CRM
- Nach einem Abschluss werden Kundendaten automatisch in dein Abrechnungs- oder Mitgliedersystem übertragen
- E-Mails mit Platzhaltern und Vorlagen lassen sich direkt aus Salesuit versenden
Du kannst auch Formulare erstellen und Daten strukturiert erfassen – z. B. nach einem erfolgreichen Erstgespräch.
Wenn du Unterstützung bei der Einrichtung von Automatisierungen brauchst, lohnt sich ein Blick auf spezialisierte Dienstleister. Hier kann dir oft schnell geholfen werden, damit du die Software voll ausschöpfst.
Was kostet Salessuite – und was musst du beachten?
Auf den ersten Blick wirkt Salesuit nicht günstig. Aber: Die Pläne beinhalten auf immer mehrere Benutzer. Bei vielen Konkurrenten (z. B. Pipedrive) zahlst du pro Person extra – das macht Salessuite im Vergleich oft sogar günstiger.
Du kannst zwischen monatlicher und jährlicher Zahlweise wählen.

Beachte: Es gibt auch noch einen 50€ Tarif für Soloselbstständige, welcher nicht im Bild sichtbar ist. Stand: April 2026.
Die Warnung: 12 Monate Mindestlaufzeit!
Jetzt kommt der entscheidende Punkt: Egal, ob du monatlich oder jährlich zahlst – du schließt immer einen 12-Monats-Vertrag ab. Wenn du nach zwei Wochen merkst, dass Salessuite doch nicht passt, zahlst du trotzdem für die restlichen Monate. Deshalb nutze eventuell das kostenlose Demo-Gespräch, das Salessuite anbietet.
Custom Fields und flexible Anpassungen
Ein großer Pluspunkt: Fast alles lässt sich individualisieren. Du kannst Custom Fields (eigene Felder) anlegen – sowohl auf Kontakt- als auch auf Deal-Ebene.
Beispiele:
- Anzahl offener Stellen (für Recruiting-Agenturen)
- Umsatzpotenzial
- Branche oder Unternehmensgröße
- UTM-Parameter (für bezahlte Werbeanzeigen)
Diese Flexibilität macht Salessuite für alle Branchen nutzbar – nicht nur für klassisches Coaching oder Beratung.
Fazit: Starkes CRM mit Ausrichtung auf Performance
Salessuite ist eine professionelle, durchdachte Software, die besonders für Dienstleister, Coaches und Agenturen mit mehrstufigen Verkaufsprozessen entwickelt wurde. Die vorgefertigten Pipelines, das Call-Flow-Tracking und der Power Dialer machen den Vertriebsalltag spürbar effizienter. Auch das Sales Controlling und die Automatisierungsmöglichkeiten überzeugen.
Der größte Vorteil: Salesuit bringt Struktur in deinen Verkaufsprozess und spart Zeit – vor allem im Team.
Der größte und einzige Nachteil: Die 12-monatige Mindestlaufzeit.
Unser Tipp: Buch dir gegebenenfalls das kostenlose Demo-Gespräch, lass dir die Software von innen zeigen und stell alle Fragen, die dir auf der Seele brennen. Wenn du dir dann sicher bist, ist Salessuite eine Investition, die sich lohnt.
Probier das heute selbst aus: Schau dir die Demo an, teste die Pipelines mit echten Beispielen aus deinem Business – und entscheide dann in Ruhe. Ein gutes CRM ist die Basis für skalierbaren Vertrieb.
Wenn du Hilfe bei der Einrichtung von Salessuite oder auch anderen CRM brauchst, dann buch dir gerne ein kostenloses Erstgespräch unter www.automatisierungen.de.