SEO oder Google Ads: Womit sollte ich starten?

Eine Frau an ihrem Arbeitsplatz mit Monitoren, die über Google Ads oder SEO arbeitet.

SEO und Google Ads verfolgen unterschiedliche Ansätze für mehr Sichtbarkeit bei Google.

Die Webseite ist online, das Angebot steht, aber bei Google findet kaum jemand Ihr Unternehmen. Was ist jetzt sinnvoller: direkt Google Ads schalten oder zuerst in Suchmaschinenoptimierung (SEO) investieren?

Die kurze Antwort: Es kommt darauf an, wie schnell Sichtbarkeit benötigt wird. Denn Google Ads und Suchmaschinenoptimierung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Wer über Google schnell sichtbar werden möchte, kann mit Google Ads gezielt für relevante Suchanfragen werben. Das ist zum Beispiel interessant, wenn eine neue Webseite gestartet wurde, eine neue Leistung beworben werden soll oder für wichtige Suchbegriffe noch keine guten organischen Rankings bestehen.

Auch für Onlineshops können Google Ads besonders interessant sein. Über Such- und Shopping-Anzeigen lassen sich Produkte genau dann ausspielen, wenn potenzielle Kunden bereits danach suchen.

„Der große Vorteil von Google Ads ist, dass Unternehmen nicht erst auf gute organische Rankings warten müssen, sondern kurzfristig relevante Besucher auf ihre Webseite bringen können“, erklärt Lara Zielinsky, Senior Marketing Managerin bei cw.marketing. „Diese Sichtbarkeit ist allerdings an das Werbebudget gekoppelt. Deshalb schauen wir nicht nur auf Klicks, sondern vor allem darauf, ob daraus auch Anfragen oder Verkäufe entstehen.“

SEO baut langfristige Sichtbarkeit auf

Bei der Suchmaschinenoptimierung sieht es anders aus. Gute organische Rankings entstehen in der Regel nicht innerhalb weniger Tage. Google muss Inhalte erfassen und bewerten. Gleichzeitig spielen unter anderem die Qualität einer Seite, ihre technische Grundlage, die Suchintention und der Wettbewerb eine Rolle.

„SEO ist deshalb eine langfristige Investition. Das Ziel besteht darin, für relevante Suchanfragen dauerhaft gute organische Positionen aufzubauen und darüber regelmäßig Besucher zu gewinnen“, so Lara Zielinsky weiter.

Im Gegensatz zu Google Ads fallen dabei nicht für jeden einzelnen Klick Werbekosten an. Kostenlos ist SEO trotzdem nicht. Gute Rankings benötigen Strategie, Inhalte, technische Optimierungen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Langfristig kann eine starke organische Sichtbarkeit jedoch dazu beitragen, dass Unternehmen für wichtige Suchanfragen nicht dauerhaft auf bezahlte Anzeigen angewiesen sind.

Hände tippen auf einem Laptop, während über SEO oder Google Ads nachgedacht wird.

Gute organische Rankings entstehen nicht sofort, können aber langfristig für kontinuierliche Sichtbarkeit sorgen.

Muss ich mich überhaupt entscheiden?

„In vielen Fällen nicht. Google Ads können kurzfristig für Besucher und Anfragen sorgen, während parallel die organische Sichtbarkeit aufgebaut wird“, erklärt Lara Zielinsky.

Wie wirkungsvoll die Kombination verschiedener Maßnahmen sein kann, zeigt die Zusammenarbeit von cw.marketing mit der Stuttgarter Rechtsanwaltskanzlei Stirnweiss | Brenner. Ziel war es, die Kanzlei bei relevanten Suchanfragen und in Google Maps besser sichtbar zu machen und daraus kontinuierlich neue Mandate zu gewinnen.

„Dafür haben wir unter anderem die Webseite für die organische Suche optimiert und parallel Google Ads eingesetzt und laufend weiterentwickelt. Ergänzend wurde das Google-Unternehmensprofil optimiert und die Präsenz in relevanten Verzeichnissen verbessert“, sagt Lara Zielinsky.

Heute erzielt die Kanzlei durchschnittlich rund 90 Anrufe pro Monat direkt über Google. Über Formulare und Anzeigen werden zudem im Mittel 31,5 Leads monatlich erfasst.

Das Beispiel zeigt: SEO und Google Ads müssen nicht gegeneinander arbeiten. Während die organische Sichtbarkeit langfristig aufgebaut wird, können Anzeigen bereits gezielt potenzielle Mandanten erreichen. Entscheidend ist, die einzelnen Maßnahmen aufeinander abzustimmen und regelmäßig zu prüfen, welchen Beitrag sie tatsächlich zu neuen Anfragen leisten.

Die Verbindung beider Kanäle hat noch einen weiteren Vorteil: Google Ads liefern vergleichsweise schnell Daten darüber, wonach potenzielle Kunden tatsächlich suchen und welche Suchanfragen zu Anfragen oder Verkäufen führen.

Das kann auch für SEO wertvoll sein: Welche Begriffe bringen nicht nur Klicks, sondern tatsächlich neue Kunden? Welche Leistungen werden häufig gesucht? Welche Landingpages funktionieren besonders gut?

Grafik zur Analyse der Sichtbarkeit von SEO oder Google Ads.

Google Ads liefern wertvolle Daten darüber, welche Suchanfragen tatsächlich zu Anfragen oder Verkäufen führen.

Solche Daten können helfen, Prioritäten für die Suchmaschinenoptimierung zu setzen. Statt ausschließlich auf Suchvolumen und theoretische Keyword-Daten zu schauen, lässt sich besser einschätzen, welche Themen für das eigene Geschäft tatsächlich relevant sind.

Umgekehrt kann SEO auch Google Ads ergänzen. Gute organische Rankings sorgen dafür, dass ein Unternehmen bei wichtigen Suchanfragen zusätzlich zur Anzeige in den regulären Suchergebnissen präsent sein kann.

Fazit: Nicht SEO oder Google Ads, sondern die richtige Kombination

Google Ads und SEO erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Google Ads können kurzfristig Sichtbarkeit schaffen und schnell Daten liefern. SEO benötigt mehr Zeit, kann dafür eine langfristige organische Präsenz aufbauen. Wer beide Kanäle aufeinander abstimmt, kann kurzfristige Ergebnisse mit einem langfristigen Aufbau der Sichtbarkeit verbinden.

Sie möchten über Google mehr potenzielle Kunden erreichen, wissen aber nicht, ob SEO, Google Ads oder eine Kombination aus beidem für Ihr Unternehmen sinnvoll ist? Dann melden Sie sich gerne bei uns: Wir analysieren Ihre aktuelle Sichtbarkeit und zeigen Ihnen, wo Potenzial besteht.

Diese Webseite verwendet Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu gewährleisten. Cookies helfen uns, die Webseite mit Analysen zu verbessern. Mit einem Klick auf „Zustimmen“, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit ändern, indem Sie unter "Optionen verwalten" Ihre getroffenen Einstellungen selbst rückgängig machen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Privatsphäre-Einstellungen

Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien auf unserer Website und verarbeiten personenbezogene Daten von dir (z.B. IP-Adresse), um z.B. Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Medien von Drittanbietern einzubinden oder Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.

Die Datenverarbeitung kann auch erst in Folge gesetzter Cookies stattfinden. Wir teilen diese Daten mit Dritten, die wir in den Privatsphäre-Einstellungen benennen.

Einige Services verarbeiten personenbezogene Daten in den USA. Indem du der Nutzung dieser Services zustimmst, erklärst du dich auch mit der Verarbeitung deiner Daten in den USA gemäß Art. 49 (1) lit. a DSGVO einverstanden. Die USA werden vom EuGH als ein Land mit einem unzureichenden Datenschutzniveau nach EU-Standards angesehen. Insbesondere besteht das Risiko, dass deine Daten von US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken verarbeitet werden, unter Umständen ohne die Möglichkeit eines Rechtsbehelfs.

Du bist unter 16 Jahre alt? Dann kannst du nicht in optionale Services einwilligen. Du kannst deine Eltern oder Erziehungsberechtigten bitten, mit dir in diese Services einzuwilligen.


Ihre Einstellungen für Einwilligungen

Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Einwilligung für die Datenverarbeitung durch Cookies zu erteilen oder zu widerrufen. Sie können Ihre Einstellungen jederzeit ändern. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.