Sieht man deinem Buch an, dass es selbst gemacht ist?
Hohe Qualität wird gelesen, das gilt auch im Selfpublishing
Du hast es getan, und das ist mehr, als die meisten je schaffen. Dein Buch existiert – oder steht kurz vor der Fertigstellung, in Eigenregie, neben dem Tagesgeschäft. Der Inhalt ist stark, das weißt du. Und trotzdem ist da dieses Zögern, wenn du dir das Ergebnis ehrlich anschaust.
Das Cover sieht aus wie aus einem Gestaltungs-Baukasten. Das Satzbild erinnert an ein ausgedrucktes Word-Dokument – zu große Schrift, ungleichmäßige Wortabstände, Kapitel, die irgendwo beginnen. Nichts davon ist eine Katastrophe. Aber wenn du das Buch neben deine Website legst, neben dein Angebot, neben den Auftritt, den dein Unternehmen sonst hat, dann spürst du den Bruch. Das Buch liegt unter deinem Niveau. Deshalb überreichst du es seltener, als du es eigentlich geplant hattest. Beim wichtigen Erstgespräch bleibt es in der Tasche.
Der Denkfehler, der dahintersteckt
Die meisten Experten beruhigen sich an dieser Stelle mit einem Satz, der vernünftig klingt. „Auf den Inhalt kommt es an – wer das Buch liest, merkt, was ich kann.“
Das ist der Denkfehler. Denn die Frage ist nicht, was der Leser merkt, wenn er dein Buch liest. Die Frage ist, was ein Entscheider denkt, bevor er es liest – und ob er es überhaupt aufschlägt. Menschen beurteilen Substanz nach der Form, die sie zuerst sehen. Ein Geschäftsführer, der dein Buch in die Hand nimmt, hat in seinem Leben Hunderte professionell gemachte Bücher in der Hand gehabt. Er kann nicht benennen, was ein Satzspiegel ist, aber er spürt in Sekunden, ob einer fehlt. Und dieses Urteil bleibt nicht beim Buch. Es wandert weiter zu der Frage, wie du es wohl mit der Qualität in deiner eigentlichen Arbeit nimmst.

Wenn die Qualität nicht stimmt, bleiben die Bücher liegen.
Ein Buch unter Firmenniveau ist deshalb kein neutrales Extra, das „halt nicht ganz so schön geworden ist“. Es drückt aktiv die Wahrnehmung deines Unternehmens – ausgerechnet bei den Menschen, die du mit dem Buch beeindrucken wolltest. Du hast Monate in den Inhalt investiert und verlierst den Effekt in den ersten fünf Sekunden der Begegnung.
Die gute Nachricht ist genauso klar. Das Problem liegt nicht in deinem Buch und schon gar nicht in deinem Können. Es liegt in fehlenden Gewerken. Buchsatz, Coverdesign, Korrektorat – das sind eigene Berufe, die niemand nebenbei beherrscht. Ein Verlag organisiert sie intern, und deshalb sehen Verlagsbücher aus, wie sie aussehen. Im Selfpublishing fällt diese Schicht weg, wenn man sie nicht bewusst ersetzt.
Dein Buch ist nicht verloren – es ist unfertig
Und ersetzen lässt sie sich vollständig. Ein bestehendes Manuskript oder sogar ein bereits veröffentlichtes Buch kann professionell überarbeitet und neu aufgelegt werden – mit Lektorat und Korrektorat nach dem 6-Augen-Prinzip, einem typografisch sauberen Buchsatz, einem Cover, das zu deiner Marke passt, und einer Druckqualität, die man fühlt. Der Inhalt, deine eigentliche Arbeit, bleibt dabei vollständig deiner. Es geht nicht darum, dein Buch neu zu schreiben. Es geht darum, ihm die Form zu geben, die sein Inhalt verdient – und die dein Unternehmen repräsentieren kann.
Wie groß dieser Sprung ist, hat einer unserer Kunden besonders deutlich erlebt. Heiko Scharfenort, IT-Entwickler einer Diabetes-App, wollte aus seiner Nährstoff-Datenbank ein Nachschlagewerk machen und hat es zuerst selbst versucht. Sein Rückblick auf den ersten Anlauf fällt ehrlich aus. „Das erste selbst erstellte PDF war sehr enttäuschend. Da dachte ich, ein Buch fertigzustellen ist schwieriger, als ich gedacht habe.“ Dann ließ er Lektorat, Korrektorat, Buchsatz und Cover professionell umsetzen. Beim ersten gedruckten Exemplar wusste er, „die Entscheidung war richtig, das nicht selbst zu machen – das Ergebnis ist beeindruckend, von der Haptik, vom Aussehen, von den Inhalten.“ Heute ist sein Buch ein Standardwerk im Diabetes-Management, von Fachteams empfohlen, mit einer Auflage im fast fünfstelligen Bereich. Derselbe Inhalt, der als enttäuschendes Eigen-PDF begann – nur in der Form, die ihm gerecht wird.

Professionelle Qualität entsteht nicht in Eigenregie, sondern durch Profis.
Das meinen wir, wenn wir von „Selfpublishing, das nicht nach Selfpublishing aussieht“ sprechen. Seit 2017 haben wir bei Kahawa Medien über 350 Bücher auf dieses Niveau gebracht, ohne dass die Autoren dafür Rechte oder Erlöse abgeben mussten.
Was du jetzt tun kannst
Nimm dein Buch – oder dein fast fertiges Manuskript – und leg es neben einen Verlagstitel aus deinem Themenfeld. Schau auf Cover, Buchrücken und eine aufgeschlagene Doppelseite. Wenn du den Unterschied siehst, sehen ihn deine Wunschkunden auch. Das ist kein Grund, das Projekt abzuschreiben, sondern der Moment, ihm den letzten Schliff zu geben, der über seine Wirkung entscheidet.
Wenn du wissen willst, welche Gewerke deinem Buch konkret fehlen und was eine professionelle Überarbeitung oder Neuauflage bedeutet, sprich mit uns. In der kostenlosen Buchberatung schauen wir uns dein Projekt an und entwickeln den Weg zu einem Buch, das auf dem Niveau deines Unternehmens auftritt. Schau dich dafür auf Buchagentur.de um, und wenn du bereit bist, buche einfach einen kostenlosen Termin.
Wie professionelles Selfpublishing im Detail funktioniert – vom Selfpublishing-Look über die einzelnen Gewerke bis zur Veröffentlichungsstrategie – liest du im ausführlichen Leitfaden über professionelles Selfpublishing.