So empfiehlt dich ChatGPT: Der Weg zur Sichtbarkeit in KI-Modellen
Als Unternehmer in KI-Modelle kommen: So ist es möglich
Stell dir vor, jemand fragt ChatGPT: "Wer ist der beste Finanzberater in meiner Region?" - und die KI nennt deinen Namen. Kein Zufall, keine Utopie, sondern das Ergebnis einer Strategie, die gerade jetzt besonders gut funktioniert. KI-Modelle wie ChatGPT geben inzwischen konkrete Empfehlungen aus, teilweise sogar in Form von Best-of-Rankings, bei denen bestimmte Anbieter auf Platz eins oder zwei landen.
Für Unternehmer, Dienstleister und Shop-Betreiber eröffnet das eine völlig neue Bühne. Wer es schafft, von KI-Modellen als Top-Experte wahrgenommen zu werden, bekommt eine Empfehlung, die enorm viel Vertrauen schafft. Denn niemand hinterfragt eine KI-Antwort so kritisch wie eine klassische Werbeanzeige. Die gute Nachricht: Der Weg dorthin ist kein Geheimnis, sondern eine Frage der richtigen Strategie. Und genau die schauen wir uns jetzt an.
Warum deine eigene Webseite dafür fast wertlos ist
Der erste Impuls vieler Unternehmer ist es, die eigene Webseite aufzuhübschen, SEO-Texte zu schreiben und zu hoffen, dass KI-Modelle das schon irgendwie registrieren. Die ernüchternde Wahrheit: Deine eigene Webseite spielt in diesem Spiel kaum eine Rolle. Sie reicht bei weitem nicht aus, um von einer KI als Top-Adresse in deinem Bereich erkannt zu werden.

Ruben Schäfer hält regelmäßig Vorträge über Content für KI-Modelle
Der Grund liegt darin, wie diese Modelle trainiert werden und woher sie ihre Informationen ziehen. Sie verlassen sich nicht auf das, was du selbst über dich behauptest, sondern auf das, was andere, unabhängige Quellen über dich sagen. Genau hier liegt der Schlüssel zur ganzen Strategie.
Das Prinzip: Quellen stacken
Um in KI-Modellen sichtbar zu werden, musst du in möglichst vielen unterschiedlichen, glaubwürdigen Quellen als Experte auf deinem Gebiet auftauchen. Man könnte das "Quellen stacken" nennen: Je mehr unabhängige Stellen dich als führenden Anbieter in deiner Nische nennen, desto eher übernimmt ein KI-Modell genau diese Einschätzung.
Zu dieser Quellen-Mischung gehören typischerweise:
- Medienberichte in Zeitungen, Magazinen oder Online-Portalen
- Testberichte von unabhängigen Prüfstellen oder Fachredaktionen
- Auszeichnungen und Zertifikate, die deine Expertise belegen
- Gastbeiträge auf reichweitenstarken Fachportalen
- Interviews, in denen du als Experte zitiert wirst
- Ein eigener Blog mit fundierten Inhalten
- Ein Profil auf Bewertungsplattformen wie Trustmarkt mit echten, guten Kundenbewertungen
So kommst du tatsächlich in die Medien
Medienberichte und Testberichte sind besonders wertvoll, weil sie journalistisch geprüft und dadurch besonders glaubwürdig sind - sowohl für Menschen als auch für KI-Modelle. Doch wie schaffst du es, dort aufzutauchen? Hier kommt klassische PR-Arbeit ins Spiel, und die hat ihre eigenen Spielregeln.

Ruben und sein Team bringen seit Jahren hunderte Unternehmer in die Presse
Schritt 1: Kontakte zu Journalisten aufbauen
Ohne ein belastbares Netzwerk zu Redakteuren und Journalisten wird es schwer. Du musst wissen, wer in deiner Branche über welche Themen schreibt, und im besten Fall bereits eine Beziehung zu diesen Personen aufgebaut haben, bevor du sie kontaktierst.
Schritt 2: Brandaktuelle Themen sofort erkennen
Hier zählt buchstäblich jede Stunde. Wenn eine große Schlagzeile durch die Medien geht, musst du sofort reagieren können, nicht drei oder vier Tage später. Journalisten suchen in solchen Momenten händeringend nach Experten, die schnell und kompetent Stellung beziehen können. Wer zu spät kommt, wird schlicht nicht mehr gebraucht.
Schritt 3: Den perfekten Pitch verschicken
Redakteure bekommen täglich enorm viele Anfragen. Ein Pitch, der handwerklich nicht sauber ist, unpassend formuliert wurde oder das eigentliche Thema verfehlt, landet ungelesen im Papierkorb. Dein Angebot muss auf den Punkt sein: relevant, aktuell und klar auf das jeweilige Medium zugeschnitten.
Schritt 4: Im Interview überzeugen
Hast du es geschafft, dass sich ein Journalist meldet, beginnt die nächste Herausforderung. Jetzt musst du inhaltlich überzeugen, ruhig bleiben und keine Fehlinformationen verbreiten. Ein schlechtes Interview kann eine mühsam aufgebaute Chance im Nu wieder zunichtemachen.
Selbst machen oder Profis ranlassen?
Du kannst diesen gesamten Prozess in Eigenregie angehen. Das kostet allerdings Zeit, Nerven und ein belastbares Netzwerk, das sich meist erst über Jahre aufbaut. Alternativ gibt es spezialisierte PR-Agenturen, die genau diese Verbindungen bereits mitbringen und dich gezielt in passenden Medien platzieren.
| Kriterium | In Eigenregie | Mit PR-Agentur |
|---|---|---|
| Zeitaufwand | Sehr hoch | Gering, da ausgelagert |
| Journalisten-Netzwerk | Muss erst aufgebaut werden | Bereits vorhanden |
| Reaktionsgeschwindigkeit | Abhängig von eigener Verfügbarkeit | Meist deutlich schneller |
| Erfolgswahrscheinlichkeit | Variiert stark | In der Regel höher |
Fazit: Sichtbarkeit in KI-Modellen ist planbar, aber kein Selbstläufer
Wer sich in ChatGPT und ähnlichen KI-Modellen als Top-Experte etablieren möchte, muss weg vom Gedanken "meine Webseite reicht schon" und hin zu einer echten Multi-Quellen-Strategie. Medienberichte, Testberichte, Auszeichnungen, Gastbeiträge und Bewertungen ergeben zusammen ein Bild, das KI-Modelle als glaubwürdig einstufen und in ihre Empfehlungen einfließen lassen.
Der erste Schritt für dich: Überprüfe, in wie vielen unabhängigen Quellen dein Name oder dein Unternehmen aktuell überhaupt auftaucht. Wenn die Antwort "kaum" lautet, weißt du jetzt genau, wo du ansetzen musst.
Reicht eine gute Webseite nicht aus, um von KI-Modellen empfohlen zu werden?
Nein, eine eigene Webseite allein reicht praktisch nicht aus. KI-Modelle stützen sich vor allem auf unabhängige, externe Quellen wie Medienberichte, Testberichte und Bewertungsportale.
Wie viele Quellen brauche ich, um sichtbar zu werden?
Es gibt keine feste Zahl, aber grundsätzlich gilt: je mehr unabhängige, hochwertige Quellen dich als Experten nennen, desto größer die Chance auf eine KI-Empfehlung.
Muss ich unbedingt mit Journalisten zusammenarbeiten?
Journalistische Beiträge und Testberichte gehören zu den wirkungsvollsten Quellen, weil sie besonders glaubwürdig sind. Komplett unmöglich ist es ohne sie nicht, aber deutlich schwerer.
Kann ich diesen Prozess auch ohne PR-Agentur selbst umsetzen?
Ja, das ist möglich, erfordert aber ein gutes Netzwerk zu Journalisten, schnelle Reaktionszeiten bei aktuellen Themen und professionell aufbereitete Pitches.
Wie schnell zeigen sich erste Ergebnisse?
Das hängt stark davon ab, wie schnell du relevante Quellen aufbaust. Erste Medienerwähnungen können sich bereits nach wenigen Wochen konsequenter Arbeit einstellen, eine breite Sichtbarkeit in KI-Modellen braucht meist deutlich länger.