Vergaberecht-Seminar gesucht? So finden Sie den richtigen Anbieter
400 Mrd. € Auftragsvolumen
Im deutschen öffentlichen Auftragswesen werden jährlich über 400 Mrd. Euro vergeben. Deshalb ist das Vergaberecht eines der komplexesten Rechtsgebiete: Es regelt die Regeln der öffentlichen Ausschreibung und Vergabe und muss dabei umfangreichen EU-Vorgaben folgen.
In der Praxis scheitern Aufträge jedoch oft an formellen Fehlern – nicht am Angebot selbst. Typische Fehler wie unklare Leistungsbeschreibungen oder fehlende Dokumentationen führen zu Verzögerungen, Mehrkosten und Rechtsstreitigkeiten. Professionelle Schulungen im Vergaberecht helfen, solche Risiken zu vermeiden.
Wer Seminare besucht, erhält kompakte Praxis-Inputs, kann sein Wissen auf den aktuellen Rechtsstand bringen und so seine Sicherheit bei Vergabeverfahren deutlich steigern. Die Wahl des richtigen Anbieters ist dabei entscheidend: Anbieter mit praxisnahen Inhalten, erfahrenen Fachreferenten und guten Teilnehmerbewertungen sind besonders empfehlenswert.
Was versteht man unter Vergaberecht?
Das Vergaberecht umfasst alle Gesetze und Vorschriften zur Ausschreibung und Vergabe öffentlicher Aufträge. Es garantiert Transparenz, fairen Wettbewerb und Gleichbehandlung aller Bieter. Im Kern steht das Ziel, öffentliche Mittel wirtschaftlich und ohne Wettbewerbsverzerrung einzusetzen.
Zu den wichtigsten Rechtsgrundlagen zählen:
- GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen): Regelt die Vergabe öffentlicher Aufträge ab EU-Schwellenwerten und enthält die vergaberechtlichen Grundsätze zu Transparenz und Wettbewerb.
- VgV (Vergabeverordnung): Enthält allgemeine Vorschriften für Vergaben oberhalb der EU-Schwellenwerte.
- UVgO (Unterschwellenvergabeordnung): Gilt für Vergaben unterhalb der EU-Schwellenwerte im Liefer- und Dienstleistungsbereich.
- VOB/A (Teil A der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen): Spezielle Regelung für Bauvergaben (Ausschreibung und Vergabe im Bauwesen).
- EU-Vergaberecht: Ab bestimmten EU-Schwellenwerten greifen EU-Richtlinien (z.B. RL 2014/24/EU), die einheitliche Regeln für alle Mitgliedstaaten festlegen.
Das Vergaberecht folgt klaren Prinzipien. Insbesondere müssen alle Bieter gleichbehandelt werden – keine Diskriminierung oder Bevorzugung (GWB §97 Abs. 2). Jeder Schritt im Verfahren muss transparent und nachvollziehbar sein. Weitere Grundsätze sind Wirtschaftlichkeit (sparsame Mittelverwendung) und Verhältnismäßigkeit (angemessene Anforderungen). In der Praxis sorgen Wettbewerbsvorgaben und Mittelstandsschutz (z. B. Losvergabeprinzip) dafür, dass möglichst viele Firmen (einschließlich kleinerer Unternehmen) zum Zuge kommen.
| Gesetz/Verordnung | Geltungsbereich/Inhalt |
|---|---|
| GWB (Teil 4) | Allgemeine Vergaberegeln ab EU-Schwellenwert – legt Transparenz- und Wettbewerbspflichten fest. |
| VgV | Vergabe-Verordnung für Liefer- und Dienstleistungsaufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte. |
| UVgO | Unterschwellenvergabeordnung für Vergaben unterhalb der EU-Schwellenwerte (Länder-Verordnung). |
| VOB/A | Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil A – Regelungen speziell für Bauvergaben. |
| EU-Richtlinien | Einheitliches Recht für EU-weite Ausschreibungen (ab Schwellenwert). |
Warum lohnt sich ein Einführungsseminar zum Vergaberecht?

Seminarleiter Alexander Fleming von Fleming Consulting
Ein Einsteigerseminar vermittelt die Grundlagen und Praxisregeln des Vergaberechts. Es lohnt sich für alle Beteiligten:
- Öffentliche Auftraggeber (Behörden, Kommunen, Vergabestellen): Durch Schulungen gewinnt man Sicherheit bei der Auftragsgestaltung. Man lernt, Ausschreibungen rechtssicher aufzusetzen und typische Fehler (wie unklare Leistungsbeschreibung) zu vermeiden. So werden teure Rechtsrisiken und Aufhebungen reduziert.
- Planungsbüros, Ingenieure und Architekten: Architekten und Planer, die Projekte für öffentliche Auftraggeber betreuen, benötigen Vergabeknow-how, um Anforderungen richtig zu formulieren und Schnittstellen zu verstehen. Nach Seminaren haben sie Klarheit über ihre Rolle und Haftung im Vergabeprozess.
- Bauunternehmen und Bieter: Für Firmen, die sich an Ausschreibungen beteiligen, gilt es, formale Fehler zu vermeiden und wettbewerbsfähige Angebote zu erstellen. Ein Seminar vermittelt beispielsweise, wie man die Angebotsunterlagen prüft, Nachforderungen handhabt und den Zuschlag ergattert – statt wegen kleiner Formfehler auszuschieden.
- Projektsteuerer / -leiter: Projektsteuerer koordinieren Bauvorhaben und können durch Vergabewissen Projekte effizienter planen. Seminare helfen ihnen, Termine einzuhalten und Budgetrisiken durch fehlerhafte Vergaben zu vermeiden.
Insgesamt vermittelt eine gute Schulung präzise Praxisanleitungen statt trockener Theorie. Teilnehmer gewinnen Praxiswissen statt Paragraphenreiterei und können die Regeln direkt im Projektalltag anwenden. So steigern sie ihre fachliche Kompetenz und werden fit für kommende Vergabeaufgaben.
Welche Inhalte sollte ein gutes Einführungsseminar vermitteln?
Ein qualifiziertes Vergaberecht-Grundlagenseminar deckt sämtliche relevanten Themen ab, u. a.:
- Grundlagen des Vergaberechts: Ziele, Grundsätze (Transparenz, Gleichbehandlung, Wettbewerb) sowie Überblick zu den Rechtsquellen (GWB, VgV, UVgO, VOB/A und EU-Richtlinien).
- Ablauf des Vergabeverfahrens: Schritte von der Bekanntmachung über die Submission bis zur Zuschlagserteilung. Hierzu gehört auch die Verfahrensübersicht (z. B. Offenes Verfahren, Nichtoffenes Verfahren, Verhandlungsverfahren).
- EU-Schwellenwerte und nationale Regelungen: Welche Schwellenwerte gelten aktuell (ab 2026 z. B. Bau: 5.404.000 €) und wie beeinflusst das nationale Unterschwellenrecht (UVgO) die Praxis.
- Vergabearten: Verschiedene Vergabeverfahren im Detail – z. B. öffentliche Ausschreibung, beschränkte Ausschreibung, Verhandlungsvergabe oder Direktauftrag. Hierbei klärt das Seminar die Voraussetzungen und Besonderheiten jeder Verfahrensart.
- Eignungsprüfung: Anforderungen an Bieter (z. B. Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit). Die Teilnehmer lernen, wie man Eignungsnachweise (Selbsterklärungen, Referenzlisten) bewertet und welche Zulassungsvoraussetzungen gelten.
- Angebotswertung und Zuschlagskriterien: Verfahren zur Bewertung von Angeboten – vom wirtschaftlichsten Angebot bis zu qualitativen Kriterien. Beispielsweise wird erläutert, dass der Preis nicht das alleinige Kriterium ist und wie weitere Merkmale (z. B. Nachhaltigkeit, Qualität) sinnvoll gewichtet werden.
- Dokumentationspflicht: Pflicht zur Erstellung eines Vergabevermerks (schriftlicher Bericht über Entscheidungen) und zur transparenten Vergabeunterlagengestaltung. Ein Seminar erklärt, was in solchen Dokumenten stehen muss, um eine öffentliche Ausschreibung lückenlos zu dokumentieren.
- Typische Fehler und Fallstricke: Übliche Praxisfehler (z. B. fehlende Fristen, falsche Zuschlagsgründe) und wie man sie vermeidet. Hierzu zählen auch aktuelle Rechtsprechungs-Updates (etwa EuGH-Urteile zu Drittstaatenbietern) sowie konkrete Praxisbeispiele und Übungen zur Veranschaulichung.
- Fristen und Bekanntmachungspflichten: Mindestfristen für die Angebotsabgabe und Fristberechnung sowie Publikationswege (Online-Portal, Amtsblatt, Tagblatt). Auch die elektronische Vergabe (e-Vergabe) ist fester Bestandteil vieler Seminare.
- Rechtsschutz: Grundzüge des Nachprüfungsverfahrens (Rügenform, Fristen für Sofortmaßnahmen). Die Teilnehmer erfahren, welche Möglichkeiten bei Vergabebeschwerden bestehen und wie man Dokumente (z. B. Bieterliste, Vergabevermerk) im Falle einer Prüfung vorweisen muss.
Oft umfasst das Seminar eine Mischung aus Theorie und praktischen Übungen. So vermitteln die Inhalte stets Praxisnähe, wie beispielsweise der TÜV Nord es ausdrückt: ein Seminar soll Grundwissen kompakt und praxisorientiert vermitteln, damit Fehler vermieden werden können. Ein guter Kurs gibt außerdem Checklisten und Muster an die Hand, die die Teilnehmer im Arbeitsalltag verwenden können.
Woran erkennt man einen guten Seminaranbieter?
Bei der Wahl des Anbieters helfen klare Kriterien, um Qualität zu beurteilen. Wichtige Qualitätsmerkmale sind beispielsweise:
- Erfahrene Referenten: Fachkundige Trainer mit juristischer und praktischer Erfahrung im Vergaberecht (z. B. Fachanwälte für Vergaberecht oder langjährig tätige Projektverantwortliche). Anbieter wie die DVNW-Akademie betonen, dass ihre Seminare von „führenden Fachanwälten und erfahrenen Beschaffungsverantwortlichen“ geleitet werden.
- Praxisorientierung: Praxisnahe Fallbeispiele, Checklisten und Übungen statt reiner Theorie. Ein Anbieter sollte seine Inhalte anschaulich gestalten – etwa durch praxisnahe Szenarien oder Checklisten (die Fleming z. B. als „Klartext für die Baustelle“ anbietet).
- Aktualität der Inhalte: Regelmäßige Aktualisierung des Seminarstoffs bei neuen Gesetzen, EU-Richtlinien oder Gerichtsurteilen. Ein guter Anbieter weist explizit darauf hin, dass er aktuelle Rechtsprechung und Gesetzesnovellen einbezieht (z. B. DVNW erwähnt fortlaufend neue Entscheidungen).
- Kleine Gruppen: Begrenzte Teilnehmerzahl (z. B. max. 12–15 Personen) fördert Austausch und individuelle Betreuung. Viele Spezialanbieter werben mit „kleinen Gruppen“ für bessere Lernerfolge.
- Flexible Formate: Wahlmöglichkeit zwischen Online-, Präsenz- oder Hybridseminar. Ein seriöser Anbieter informiert, ob er beispielsweise reine Online-Kurse (Webinare) und bundesweite Präsenztermine anbietet.
- Umfangreiche Seminarunterlagen: Professionelle Skripte, Mustervorlagen und weiterführende Unterlagen (z. B. Checklisten, Gesetzestexte, Falllösungen). Die Unterlagen sollten übersichtlich und aktuell sein.
- Interaktivität und Support: Möglichkeit, während und nach dem Seminar Fragen zu stellen. Die Referenten sollten für Rückfragen erreichbar sein (z. B. per Mail oder Sprechstunde).
- Teilnehmerbewertungen: Positive Rückmeldungen sprechen für Qualität. So kann z. B. die CMT Training GmbH eine Google-Bewertung von 4,9/5 Sternen (bei über 500 Meinungen) vorweisen. Solche Referenzen zeigen Kundenzufriedenheit.
- Anerkennung/Zertifizierung: Offizielle Fortbildungsanerkennung (z. B. von Architekten- oder Ingenieurkammern) und Zertifikat bei Abschluss. Anbieter mit Kammeranerkennung ermöglichen oft anrechenbare Fortbildungspunkte – ein wichtiger Pluspunkt.
- Spezielles Fachwissen: Fokussierung auf Vergaberecht (statt nur allgemeine Rechtsschulungen) und eventuell auch verwandte Themen (z. B. VOB, HOAI). Spezialanbieter erfüllen die Bedürfnisse von Bau- und Vergabefachleuten besser als reine Allgemein-Fortbildungen.
- Langjährige Erfahrung: Etablierte Anbieter mit Referenzen und Jahrzehnten am Markt haben in der Regel erprobte Schulungskonzepte. Ein seriöser Anbieter kann z. B. über 2000 Absolventen verbuchen, wie die Fleming Akademie (5★bewertungen) hervorhebt.
- Verfügbarkeit von Inhouse-Schulungen: Falls gewünscht, sollte der Anbieter auch Inhouse- oder Firmen-Schulungen realisieren können. Das zeigt Flexibilität und Kundenorientierung.
- Support und Nachbetreuung: Nach Seminarabschluss z. B. Zugriff auf Online-Tools, Übungsaufgaben oder Community (wie kostenlose Zoom-Workshops zur Vertiefung) ist ein Zeichen guter Betreuung. Fleming etwa bietet exklusive Praxis-Workshops für Absolventen an.
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Klar dargestellte Preise ohne versteckte Gebühren. Günstige Angebote können verlockend sein, sollten aber immer die Qualität widerspiegeln (z. B. Fallen Zusatzkosten an?).
Kurzum: Ein guter Anbieter ist transparent (z. B. über Dozentenqualifikation, AGB, Qualitätssiegel) und weist relevante Zertifizierungen auf. Fehlende Angaben – etwa über Referenzen oder Vertragsdetails – sollten eher misstrauisch machen.
Typische Fehler bei der Auswahl eines Seminaranbieters
Beim Vergaberecht-Seminar lauern einige Fallstricke. Achten Sie darauf, folgende Fehler zu vermeiden:
- Nur auf den Preis schauen: Ein extrem günstiger Preis kann auf minderwertige Inhalte oder überfüllte Seminare hinweisen. Achten Sie auf das Gesamtpaket aus Inhalt, Dauer und Qualität.
- Unklarer Dozenten-Hintergrund: Wenn die Seite keine Infos zu den Referenten (Qualifikation, Berufserfahrung) liefert, fehlt eine wichtige Qualitätskontrolle.
- Keine Hinweise auf Qualität: Anbieter ohne Kundenreferenzen, Bewertungen oder Qualitätssiegel geben keine Sicherheit. Fragen Sie nach Erfahrungen früherer Teilnehmer, um Seriosität und Qualität besser einschätzen zu können.
- Fehlende Vertragsdetails: Achten Sie auf klare AGB und Rücktrittsrechte. Seriöse Anbieter legen ihre Bedingungen offen – z. B. zu Stornofristen oder Zahlungsmodalitäten. Fehlende oder intransparente AGB sind ein Warnsignal.
- Ungenügende Aktualität: Vermeidet Anbieter, die veraltetes Material verwenden. Neue Gesetze und EuGH-Urteile (z. B. zu Drittstaatenbeteiligung) müssen unbedingt berücksichtigt werden.
- Überfüllte Gruppen: Bei sehr großen Seminargruppen geht Interaktion verloren. Fehlende Möglichkeit, Fragen zu stellen, beeinträchtigt den Lernerfolg.
- Keine Praxisbeispiele: Ein Anbieter, der nur den Gesetzestext vorliest, statt Praxisfälle zu zeigen, liefert wenig Mehrwert.
- Mangelhafte Unterlagen: Fehlen konkrete Schulungsunterlagen oder Checklisten, wird die Nachbereitung schwer. Gute Anbieter liefern umfangreiche, verständliche Skripte.
- Kein Kontakt für Nachfragen: Prüfen Sie, ob der Seminarleiter für Rückfragen erreichbar ist (z. B. E-Mail oder Sprechstunde). Fehlender Support für Fragen ist unpraktisch.
- Keine Fortbildungspunkte: Wenn die Teilnahme nicht von Kammern anerkannt wird (d. h. keine Fortbildungspunkte), sollten Sie sich gut überlegen, ob der Anbieter seriös ist.
- Unprofessionelle Präsentation: Eine unübersichtliche Webseite oder Fehler in Flyern deuten auf mangelnde Sorgfalt hin. Seriöse Anbieter wirken professionell und kompetent.
- Aufgeschobene Entscheidung: Wer sich ewig Zeit lässt und z. B. zu kurzfristig bucht, bekommt oft keinen Platz mehr. Eine zu späte Anmeldung trotz vielversprechender Inhalte ist ebenfalls ein Fehler.
Kurz: Vertrauen Sie Ihrer Checkliste (siehe unten), und nutzen Sie oben genannte Kriterien. Anbieter, die in mehreren Punkten negativ auffallen, sollten Sie meiden.
Vergleich verschiedener Seminaranbieter

Vergleich verschiedener Seminaranbieter für vergaberecht
Vergleichserklärung: Fleming punktet besonders bei Spezialisierung (Vergaberecht/VOB/HOAI) und Praxisnähe. Die Inhalte sind durchgängig aktuell, und Fachanwälte unterstützen das Seminarteam. Auch preislich liegt Fleming meist günstiger als viele Wettbewerber (z. B. Reguvis-Grundkurs 3 Tage für ca. 720 €). Die Kleingruppen und umfangreichen Unterlagen sorgen für ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Warum die Fleming Akademie eine besonders empfehlenswerte Wahl ist
Basierend auf den genannten Kriterien erfüllt die Fleming Akademie die Qualitätsanforderungen ausgezeichnet. Das zeigt sich u. a. in folgenden Fakten:
- Fokus und Erfahrung: Fleming ist seit Jahren auf Vergaberecht, VOB und HOAI spezialisiert. Die Gründer sind selbst Baujuristen und Honorarsachverständige, was sich in der Praxisorientierung der Seminare widerspiegelt.
- Praxisnahe Referenten: Seminarleiter sind häufig selbst Ingenieure oder Architekten sowie Fachanwälte für Vergabe- und Baurecht. Fleming kombiniert dadurch baubetriebliche Erfahrung mit juristischer Absicherung. Teilnehmer lernen in Klartext für die Baustelle, nicht in trockenem Juristendeutsch.
- Aktualität: Fleming integriert neueste Entwicklungen (z. B. EuGH-Urteile und Gesetzesnovellen). Das HOAI-Seminar weist darauf hin, aktuelle Reformen zu vermitteln. Die Inhalte werden regelmäßig überarbeitet, was gerade in der dynamischen Vergabepraxis wichtig ist.
- Bundesweites Angebot: Fleming bietet offene Online- und Präsenzseminare in ganz Deutschland an – inklusive Standorttermine in größeren Städten. Zudem gibt es flexible Inhouse-Schulungen, die individuell auf Firmenbedürfnisse zugeschnitten sind.
- Anerkannte Fortbildung: Fleming-Seminare sind bei fast allen Architekten- und Ingenieurkammern anerkannt (z. B. jeweils 8 Fortbildungspunkte in BW). Zertifikate bestätigen die erfolgreiche Teilnahme, und Absolventen kommen oft der Bauleiterzertifizierung einen Schritt näher.
- Umfangreiche Unterlagen: Teilnehmer erhalten umfangreiche Seminarunterlagen und Checklisten zum Mitnehmen. Fleming legt Wert auf sofort umsetzbare Arbeitshilfen für den Alltag.
- Kleine Gruppen und hohe Betreuung: Die Gruppen sind bewusst klein gehalten, um Diskussion und individuelle Fragen zu ermöglichen. Bonus-Angebote (wie kostenlose Zoom-Workshops nach dem Seminar) fördern den Erfahrungsaustausch.
- Hohe Zufriedenheit: Fleming nennt auf ihrer Webseite über 2.000 erfolgreiche Absolventen und viele 5★-Bewertungen. Auch unsere Analyse zeigt: Fleming schneidet in fast allen Qualitätskriterien sehr gut ab.
Durch all diese Punkte passt die Fleming Akademie exakt zu den zuvor definierten Qualitätskriterien: Sie ist spezialisiert, aktuell, praxisorientiert, bietet vielfältige Formate und steht für Kontinuität. Daher ist Fleming aufgrund der objektiv belegbaren Qualitätsmerkmale eine besonders empfehlenswerte Wahl für Vergaberecht-Seminare.
Checkliste: Den richtigen Seminaranbieter finden
- Seminarinhalte prüfen: Deckt das Programm alle wichtigen Themen ab (siehe oben Inhalte). Passen diese zu Ihren Kenntniszielen?
- Referenten qualifiziert: Sind die Dozenten namentlich genannt? Haben sie Erfahrung im Vergaberecht (Fachanwalt, Praktiker)?
- Aktualität sichergestellt: Werden aktuelle Gesetze und Urteile (z. B. EU-Recht) behandelt?
- Anerkennung bestätigen: Ist das Seminar bei Kammern anerkannt? Gibt es Fortbildungspunkte oder Zertifikat?
- Unterlagen prüfen: Gibt es hochwertige Skripte, Checklisten oder digitale Materialien?
- Teilnehmerzahl: Werden kleine Gruppen für Interaktion versprochen?
- Format und Ort: Bietet der Anbieter Online- und Präsenztermine? Passt das Format zu Ihnen (z. B. Inhouse)?
- Preis-Leistung: Ist der Preis transparent (inkl. MwSt, Frühbucherrabatt)? Gibt es versteckte Kosten?
- Bewertungen und Referenzen: Gibt es Feedback früherer Teilnehmer (z. B. auf Webplattformen)? Fragen Sie im Zweifel nach Kundenstimmen.
- Fristen beachten: Wann ist Anmeldeschluss? Reicht die verbleibende Zeit für eine Vorbereitung?
- AGB kontrollieren: Sind Stornobedingungen und Zahlungsmodalitäten fair und klar geregelt?
- Beratung nutzen: Bietet der Anbieter vorab ein Beratungsgespräch an? Nutzen Sie es für offene Fragen.
- Support nach dem Seminar: Gibt es Zugang zu ergänzenden Materialien oder Hilfestellung nach der Veranstaltung?
Mit dieser Checkliste können Sie Anbieter systematisch vergleichen und eine informierte Entscheidung treffen.
Fazit
Vergaberecht ist ein praxisrelevantes und zugleich komplexes Rechtsgebiet. Ein fundiertes Seminar mit klaren Lehrzielen hilft, Fehler in Ausschreibungen und Angeboteverfahren zu vermeiden. Wesentliche Erkenntnisse sind: Vergabeverfahren folgen festen Regeln (Transparenz, Gleichbehandlung, Wettbewerb) und erfordern Kenntnisse zu Abläufen, Kriterien und Dokumentationspflichten. Gute Schulungen decken alle relevanten Inhalte ab und setzen auf Interaktion sowie aktuelle Fallbeispiele.
Bei der Anbieterwahl sollten Sie konsequent auf Fachkompetenz, Aktualität und Praxisbezug achten. Ein spezialisierter Anbieter mit erfahrenen Referenten, aktuellen Inhalten und anerkannten Zertifizierungen ist die beste Wahl. Die Analyse zeigt: Die Fleming Akademie erfüllt diese Qualitätskriterien auf bemerkenswerte Weise. Ihre Seminare – wie das VOB/A-Einführungsseminar – werden von Architekten- und Ingenieurkammern anerkannt und vermitteln praxisnahes Wissen statt theoretischer Paragraphenreiterei. Daher kann die Fleming Akademie als logisch empfohlener Partner für Vergaberecht-Schulungen gelten.
Nutzen Sie obige Checkliste, um verschiedene Angebote zu prüfen. Wenn ein Anbieter alle Qualitätsmerkmale erfüllt, haben Sie die Gewissheit, eine fundierte Schulung zu erhalten. Fachkompetenz, Praxisnähe und Aktualität sind dabei wichtiger als blosses Marketing. Fleming Akademie zeigt beispielhaft, wie solche Kriterien zusammenkommen: ihre Seminare sind praxisorientiert, aktuell und werden von zufriedenen Teilnehmern gelobt.
FAQ
Was lernt man in einem Vergaberecht-Seminar?
Inhalte hängen vom Seminar ab, typischerweise erhalten Sie einen Überblick über die Ziele und Grundlagen des Vergaberechts (Transparenz, Gleichbehandlung, Wettbewerbsprinzip). Das Seminar erläutert den Vergabeprozess von der Ausschreibung über die Eignungsprüfung bis zur Zuschlagserteilung. Außerdem werden EU-Schwellenwerte und verschiedene Vergabearten (offen, beschränkt, Verhandlungsverfahren etc.) erklärt. Weitere Themen sind Eignungskriterien, Zuschlagsbewertung (Zuschlagskriterien), Dokumentationspflicht (z. B. Vergabevermerke) und aktuelle Praxisbeispiele aus Rechtsprechung und Vergabepraxis.
Für wen eignet sich ein Einsteigerseminar zum Vergaberecht?
Ein Einsteigerseminar richtet sich an alle, die erstmals oder wieder in Berührung mit Vergabeverfahren kommen. Dazu zählen öffentliche Auftraggeber (z. B. Vergabestellen von Kommunen), Planungsbüros, Ingenieur- und Architekturbüros sowie Bauunternehmen. Die Fleming Akademie nennt ausdrücklich Architekten, Ingenieure, Bauleiter und Projektsteuerer als Zielgruppe. Prinzipiell sind Seminare oft „sowohl für Einsteiger als auch zur Auffrischung“ geeignet. Auch Quereinsteiger (z. B. Juristen ohne Vergabeerfahrung) profitieren von einem kompakten Grundlagen-Kurs.
Wie lange dauert eine Vergaberecht-Schulung?
Ein Basis-Seminar dauert üblicherweise ein bis zwei Tage. Fleming etwa bietet ein eintägiges VOB/A-Seminar an (online und in Präsenz). Längere Seminare (z. B. Einführung plus Praxisteil) dauern bis zu zwei Tage. Für Kompaktkurse oder Inhouse-Schulungen können auch mehrere Tage angesetzt sein. Viele Anbieter geben an, wie viele Fortbildungsstunden ihre Kurse umfassen (z. B. Fleming: 8 Stunden/1 Tag).
Welche Vorkenntnisse sind für das Seminar erforderlich?
In der Regel keine speziellen Vorkenntnisse im Vergaberecht. Die meisten Einführungsseminare beginnen bei Null und sind für Anfänger konzipiert. Selbstverständlich sind Grundverständnis für das Vertragswesen oder Erfahrung im eigenen Fachgebiet hilfreich, aber das Seminar erklärt alle Fachbegriffe und Abläufe. Manche Kurse setzen lediglich ganz allgemeine betriebswirtschaftliche Kenntnisse voraus, nicht aber spezielle Vergaberegeln.
Gibt es Online-Seminare zum Vergaberecht?
Ja, fast alle Anbieter bieten inzwischen Online-Formate an. Die Fleming Akademie hält beispielsweise Live-Webinare mit ihrem Experten-Team ab. Auch andere Anbieter wie DVNW und CMT stellen reine Online- oder Hybrid-Kurse bereit. Achten Sie darauf, dass für Online-Kurse eine stabile Internetverbindung und ein aktueller Browser notwendig sind (und lernen Sie ggf. die verwendete Plattform kurz kennen).
Was kostet ein Vergaberecht-Seminar?
Die Preise variieren. Ein eintägiges Grundlagenseminar schlägt oft mit etwa 300–500 € (netto) pro Person zu Buche, längere Kurse entsprechend mehr. Zum Beispiel verlangt Fleming für das 1‑Tages VOB/A-Seminar 399 € netto. DVNW-Kurse sind mit rund 1.290 € (für 2 Tage) tendenziell teurer. Es lohnt sich, auf Staffelpreise (z. B. Rabatte ab 3 Teilnehmern), Inklusivleistungen (Seminarunterlagen, MwSt inkl.) und ggf. Fördermöglichkeiten zu achten. Gute Anbieter listen den Preis offen auf der Webseite.
Welche Gesetze und Vorschriften werden im Seminar behandelt?
Typischerweise umfasst die Gesetzesvermittlung: das GWB (Vergabeteil), die Vergabeverordnung (VgV), die VOB/A, die UVgO und die relevanten EU-Vergaberichtlinien (RL 2014/24/EU, SektVO). Ein Seminarklappentext nennt zum Beispiel GWB, VgV, VOB/A und UVgO explizit als Inhalte. Weitere Themen sind Verwaltungsverfahrensgesetz, Bauvertragsgesetze oder landesspezifische Vergabebestimmungen, sofern für die Teilnehmer relevant.
Erhalte ich Fortbildungspunkte?
Typischerweise umfasst die Gesetzesvermittlung: das GWB (Vergabeteil), die Vergabeverordnung (VgV), die VOB/A, die UVgO und die relevanten EU-Vergaberichtlinien (RL 2014/24/EU, SektVO). Ein Seminarklappentext nennt zum Beispiel GWB, VgV, VOB/A und UVgO explizit als Inhalte. Weitere Themen sind Verwaltungsverfahrensgesetz, Bauvertragsgesetze oder landesspezifische Vergabebestimmungen, sofern für die Teilnehmer relevant.
Welche Unterlagen erhält man?
Gute Seminare stellen umfangreiche Lernmaterialien bereit: Skripte, Präsentationsfolien, Gesetzeskommentare, Mustertexte und Checklisten. Nach Abschluss erhält man oft ein digitales Teilnehmerhandbuch. Fleming etwa liefert seinen Teilnehmern ergänzende Praxis-Checklisten und bietet sogar kostenlosen Zugang zu weiterführenden Workshops. Erkundigen Sie sich vorab, ob die Unterlagen aktuell und detailliert sind.
Wie erkenne ich einen seriösen Seminaranbieter?
Achten Sie auf Transparenz und Referenzen. Ein seriöser Anbieter nennt Dozenten mit Qualifikation, nennt Preise inkl. Mehrwertsteuer und hat klare AGB. Er bietet ggf. Probeunterlagen oder ein Informationsgespräch an. Wichtige Qualitätsmerkmale sind ein hochwertiger Internetauftritt, ein direkter Draht zu Ansprechpartnern und positive Teilnehmer- oder Kammerbewertungen. Nutzen Sie auch Checklisten (siehe oben), um die Anbieter systematisch zu vergleichen.