Mission starkes Handwerk
Erfolgsgeschichte: Am Ende ist der Preis nur noch eine Randnotiz
Handwerklich war der Betrieb bereits stark aufgestellt. Was fehlte, war Selbstbewusstsein, den eigenen Wert auch im Verkauf klar zu vertreten. Durch das Geschäftsführertraining gelang es, den Vertrieb neu zu denken, Rabatte abzuschaffen und den Angebotsprozess in ein Kundenerlebnis zu verwandeln.
Vom vorsichtigen Preisgespräch zum selbstbewussten Verkaufserlebnis
Durch die Begleitung von Mission Starkes Handwerk konnte die Tischlerei ihren Umsatz im ersten Jahr nach dem Training um 12 Prozent steigern, den Profit trotz Investition ins Training um 25 Prozent erhöhen und das Rabattgeben vollständig abschaffen.
Eine Tischlerei mit hoher handwerklicher Qualität, klarer Spezialisierung und rund 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz. Die fachliche Grundlage stimmte. Die Produkte waren hochwertig. Die Kunden bekamen individuelle Lösungen, saubere Beratung und starke handwerkliche Ausführung.
Trotzdem gab es eine typische Herausforderung: Der Wert der eigenen Arbeit wurde im Verkauf nicht konsequent genug vertreten.
Preise wurden vorsichtig kommuniziert. Skonto und Rabatte gehörten zum Alltag. Angebote wurden klassisch verschickt, statt den Kunden aktiv durch den Wert der Lösung zu führen. Dadurch entstand immer wieder das Gefühl, den Preis rechtfertigen zu müssen, obwohl Qualität, Zuverlässigkeit und Handwerk auf einem hohen Niveau lagen.
Was fehlte, war kein besseres Produkt. Was fehlte, war ein selbstbewusster Vertriebsprozess, der den Wert der Arbeit sichtbar macht.
Im Geschäftsführertraining mit Mission Starkes Handwerk lag der Fokus auf:
- einem selbstbewussteren Auftreten im Verkauf
- klarer Preisstabilität ohne Rabatt und Skonto
- einem Angebotsprozess, der Kunden nicht nur informiert, sondern überzeugt
- einer stärkeren Inszenierung der eigenen handwerklichen Qualität
- mehr Profitabilität trotz gleichbleibend hoher Leistung
- einer besseren Mitarbeiterstruktur und höheren Zufriedenheit im Team
Im Training wurde der Verkauf der Tischlerei grundlegend neu gedacht.
Statt Angebote einfach per Mail zu verschicken, lädt Tobias seine Kunden heute bewusst in den Betrieb ein. Der Termin beginnt mit einem Kaffee, danach folgt eine Führung durch die Werkstatt. Genau die Punkte, die im Erstgespräch wichtig waren, werden vor Ort gezeigt und greifbar gemacht.
So wird aus einem Angebot kein reines Preisblatt, sondern ein Erlebnis. Kunden sehen, wie gearbeitet wird, welche Qualität hinter dem Produkt steckt und warum eine hochwertige Tür oder ein individuelles Fenster seinen Preis hat.
Bei Denkmalschutz Haustüren kommt zusätzlich KI zum Einsatz. Kunden können ihre spätere Tür schon vorab visualisiert sehen. Dadurch entsteht früh ein klares Bild vom Ergebnis und eine stärkere emotionale Entscheidung für die Lösung.
Auch beim Thema Preis wurde konsequent umgestellt. Skonto und Rabatte wurden abgeschafft. Der Preis wird heute nicht mehr vorsichtig erklärt, sondern klar vertreten.
„Früher hat man als Handwerker immer so vorsichtig gesagt: Ja, und da ist halt der Preis … Jetzt steh ich hinter dem Preis und sag: Ihr erwartet Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Qualität — und das ist der Preis dafür.“— Tobias, kaufmännischer Geschäftsführer
Ergebnis
Nach der Zusammenarbeit steht die Tischlerei vertrieblich und wirtschaftlich deutlich stärker da.
Der Umsatz stieg im ersten Jahr nach dem Training um 12 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich der Profit um 25 Prozent, und das trotz der Investition in das Geschäftsführertraining.
Ein wesentlicher Hebel war der konsequente Verzicht auf Rabatt und Skonto. Bei rund 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz bedeuteten allein 2 Prozent Skonto ein verschenktes Potenzial von rund 35.000 Euro pro Jahr. Dieses Geld bleibt heute im Betrieb.
Auch die Mannschaft profitiert von der Weiterentwicklung. Während Tobias den Vertrieb neu strukturierte, kümmerte sich Christian stärker um Mitarbeitende und Werkstatt. Frei zugängliche Getränke, neu strukturierte Mitarbeitergespräche und eine Sachbezugskarte mit 50 Euro monatlich stärkten die Zufriedenheit im Team. Gleichzeitig konnten durch diese Maßnahmen sogar zwei Gehaltserhöhungen vermieden werden, ohne die Stimmung zu verschlechtern.
Das Ergebnis ist ein Betrieb, der seinen Wert kennt, klarer verkauft und wirtschaftlich jeden Monat von den neuen Strukturen profitiert.
„Die meisten sagen dann schon: Wow, das ist genau die Tür. Und dann gehe ich Seite für Seite das Angebot durch — am Ende ist der Preis nahezu eine Randanmerkung. Die meisten haben schon vorher durchs Erlebnis bestellt.“— Tobias, kaufmännischer Geschäftsführer
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