Ein Angebot für dein Buchprojekt liegt vor dir, aber du weißt nicht, ob es seriös ist?
Ein gutes Angebot erkennt man häufig erst, wenn man das richtige Licht draufwirft.
Vielleicht kennst du diese Situation: Du trägst dich als Unternehmer, Berater oder Experte mit einem Buchprojekt, und plötzlich liegt ein konkretes Angebot vor dir. Eine „Agentur“ hat sich gemeldet. Oder ein „Verlag“, der von deinem Manuskript begeistert ist. Vielleicht auch jemand mit einem „Hybridmodell“, das angeblich das Beste aus beiden Welten verbindet. Das Angebot klingt professionell, die Website sieht ordentlich aus, die Referenzen wirken echt.
Und trotzdem bleibt dieses Störgefühl im Nacken. Je länger du vergleichst, desto ähnlicher klingt alles: Alle sprechen von „Verlagsqualität“, alle „glauben an dein Buch“, alle haben „jahrelange Erfahrung“. Gleichzeitig will irgendwer immer Geld, mal als „Zuschuss“, mal als „Paket“, mal als „Investition in deine Sichtbarkeit“. Angebote zu beurteilen bist du gewohnt, das machst du in deinem Geschäft jede Woche. In dieser Branche fehlt dir aber der Maßstab. Woran sollst du festmachen, ob 8.000 Euro hier ein fairer Preis sind oder eine Abzocke?
Also tust du, was man eben tut: noch ein Angebot einholen, noch eine Nacht drüber schlafen, auf das Bauchgefühl hören. Und da liegt der Fehler. Nicht in deiner Vorsicht, sondern in der Methode.
Der Denkfehler: Du vergleichst Anbieter statt Geschäftsmodelle
Du denkst, du musst Anbieter vergleichen: Preise nebeneinanderlegen, Leistungsversprechen abwägen, Referenzen prüfen, Sympathie einrechnen. Das fühlt sich nach Sorgfalt an, führt aber ins Leere, weil die Angebote, die du vergleichst, gar nicht dieselbe Sache sind. Sie sehen nur so aus.
Dabei musst du nur eine einzige Frage stellen, und sie sortiert das Feld sofort: In welche Richtung fließt das Geld, und was steht auf der Gegenseite: eine klar definierte Leistung oder ein vages Versprechen?
Dahinter steckt die älteste Faustregel des Buchmarkts, das sogenannte Yogs Gesetz: Geld fließt zum Autor. Ein echter Verlag kauft die Rechte an deinem Werk, trägt das Risiko und bezahlt dich, per Vorschuss und Tantiemen. Eine echte Literaturagentur verdient nur im Erfolgsfall eine Provision von dem, was der Verlag dir zahlt. Auf diesem Weg verlangt niemand Seriöses auch nur einen Euro von dir. Ein „Verlag“, der dir eine Rechnung schickt, ist deshalb keiner, egal wie er sich nennt.

Die Buchbranche ist komplex, deshalb sollte jede Entscheidung überlegt sein, damit sie nicht zu Chaos aus Büchern führt.
Heißt das, jeder Anbieter ist unseriös, dem du Geld überweist? Nein, und das ist die zweite Hälfte der Frage: Beim Selfpublishing bist du selbst der Verleger und bezahlst Dienstleister für definierte Gewerke wie Lektorat, Buchsatz, Cover und Veröffentlichungsbegleitung. So, wie du auch deinen Steuerberater bezahlst. Der Unterschied zum unseriösen Modell liegt in dem, was du dafür bekommst und behältst: Ein seriöser Verlagsdienstleister verkauft dir transparentes Handwerk mit klarem Ergebnis, und sämtliche Rechte und Einnahmen bleiben bei dir. Ein Druckkostenzuschussverlag verkauft dir dagegen die Veröffentlichung als Verlag, also die Illusion, ausgewählt worden zu sein, und nimmt dafür dein Geld und deine Rechte, oft über Jahre gebunden.
Damit zerfällt jedes Angebot auf deinem Tisch in eine von drei Schubladen. Geld fließt zu dir gegen Rechte: Verlag, seriös. Geld fließt von dir gegen definierte Leistung, Rechte bleiben komplett bei dir: Dienstleister, seriös. Geld fließt von dir gegen ein Versprechen, und deine Rechte sollen gleich mitwandern: Finger weg. Für diese Prüfung brauchst du kein Bauchgefühl und keine dritte Vergleichsofferte, sondern zwei Minuten und das Kleingedruckte.
Wie ein Unternehmer diese Prüfung gemacht hat
Michael Wohlfart, Geschäftsführer einer Unternehmensberatung für Steuerkanzleien, stand vor derselben Sortierung und wählte nach dieser Logik bewusst die Buchagentur als Dienstleister statt den Verlagsweg: „Ich habe komplett die Rechte am Buch. Da nimmt niemand mehr Einfluss, niemand sagt, ich kriege jetzt x Prozent der Einnahmen. Das ist mein Werk und geht mit mir nach Hause.“ Er bezahlte für klar definierte Gewerke, also Lektorat, Korrektorat, Buchsatz und Cover, und behielt dafür die volle Kontrolle über sein Buch „Die Steuerberater-Bibel“.
Diese Kontrolle war kein Prinzipienreiten, sondern Geschäftsstrategie: Wohlfart verschenkte sein Buch gezielt an rund 6.000 Kanzleien seiner Zielbranche, was mit abgegebenen Rechten kaum möglich gewesen wäre. Das Ergebnis: Seine Beratung wuchs von durchschnittlich 6,5 auf 10 Neukunden pro Monat, und ein halbes Jahr nach Launch kamen noch rund 120 qualifizierte Anfragen monatlich dazu. Die Frage „wem gehört das Buch, und wofür bezahle ich?“ hat sich für ihn doppelt ausgezahlt.
Begleitet hat ihn dabei unsere Buchagentur: Kahawa Medien, seit 2017 am Markt, über 350 begleitete Bücher, 0 % Rechteabgabe, öffentlich bewertet mit 4,9 Sternen auf Google und 4,6 auf Trustpilot. Wir bestehen übrigens darauf, dass du unsere Angebote mit derselben Frage prüfst wie alle anderen. Seriosität hält das aus.

Wenn du die richtige Entscheidung triffst, kann dein Buch schon bald mit der Post zu dir kommen. Aber trotzdem sollte man nichts überstürzen.
Dein nächster Schritt: zwei Minuten statt drei Nächte
Wenn gerade ein Angebot vor dir liegt, prüf es heute noch: Wohin fließt das Geld? Was steht als Leistung dahinter, also Gewerke, Umfang, Preis, schwarz auf weiß? Und wem gehören hinterher Rechte und Einnahmen? Jedes seriöse Angebot beantwortet diese Fragen sofort und ohne Ausweichen.
Wenn du dabei eine zweite Meinung willst, zu einem konkreten Angebot oder zu der Frage, welches Modell überhaupt zu deinem Buchprojekt passt, sprich mit uns: ehrlich, unverbindlich und ohne vage Versprechen. Trag dich gern ein für eine kostenlose Buchberatung.
Und wenn du die vier Rollen im Buchmarkt einmal komplett sortiert haben willst, also Literaturagentur, Verlag, Verlagsdienstleister und Druckkostenzuschussverlag, inklusive Seriositäts-Check in fünf Fragen: Dafür habe ich einen ausführlichen Wegweiser geschriebe: Buchagentur, Literaturagentur und Verlag
Die Entscheidung für den richtigen Weg ist immer schwierig. Aber du musst sie nicht direkt treffen. Schau dich vorher gerne mal auf Buchagentur.de um. Dort findest du alles, was es zu den Möglichkeiten der Buchveröffentlichung zu wissen gibt und auch alles darüber hinaus.