Odoo Tarife im Klartext: So findest du den richtigen Plan für dein Unternehmen

Keine versteckten Kosten - Alle Apps inklusive!

Keine versteckten Kosten - Alle Apps inklusive!

Du stehst vor der Entscheidung, Odoo einzuführen – und plötzlich stellt sich die Frage: One App Free, Standard oder Custom? Auf den ersten Blick klingt das Preismodell von Odoo simpel: drei Tarife, Abrechnung pro Nutzer, alle Apps dabei. Doch in der Praxis taucht bei fast jedem Projekt derselbe Knackpunkt auf: Welcher Tarif passt wirklich zu meinen Anforderungen – und wann lohnt sich der Sprung zu Custom? In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie sich die drei Odoo-Tarife unterscheiden und wann du welchen Plan brauchst – besonders dann, wenn individuelle Anpassungen ins Spiel kommen.

Die drei Odoo-Tarife: Was du wissen musst

Odoo bietet aktuell drei Pläne an: One App Free, Standard und Custom. Alle basieren auf Odoo Enterprise und werden pro aktivem Nutzer abgerechnet. Die entscheidenden Unterschiede liegen in drei Bereichen:

  • Anzahl der Apps: Wie viele Odoo-Anwendungen kannst du parallel nutzen?
  • Anpassungsmöglichkeiten: Darfst du Odoo über Studio erweitern, eigene Module entwickeln oder Schnittstellen einbinden?
  • Hosting-Optionen: Läuft Odoo nur in der Cloud oder hast du auch Zugriff auf Odoo.sh oder eigene Server?

Schauen wir uns die drei Tarife im Detail an.

One App Free – der kostenlose Einstieg mit klaren Grenzen

Der One App Free-Tarif ist Odoos Angebot für alle, die erst mal reinschnuppern wollen. Du nutzt eine Odoo-App dauerhaft gratis – mit unbegrenzten Nutzern. Wenn die gewählte App technisch andere Apps benötigt (z. B. eCommerce basiert auf Website und Invoicing), sind diese Abhängigkeiten automatisch mit dabei. Gehostet wird ausschließlich in der Odoo-Cloud.

Für wen eignet sich One App Free?

  • Teams, die Odoo im Alltag testen wollen – etwa nur das CRM, nur die Buchhaltung oder nur die Website.
  • Unternehmen, die sich einen ersten Eindruck verschaffen möchten, bevor sie investieren.

Wo liegen die Grenzen?

Sobald du mehr als eine Kernfunktion abbilden oder Prozesse durchgängig gestalten willst, reicht One App Free nicht mehr aus. Auch technische Anpassungen wie eigene Module, tiefere Automatisierungen oder Integrationen sind in diesem Plan nicht vorgesehen. Willst du diese Möglichkeiten nutzen, führt der Weg direkt zum Custom-Tarif – selbst wenn du nur einen Nutzer hast.

Standard – solider Start für kleine Unternehmen

Der Standard-Tarif richtet sich an Unternehmen, die alle Odoo-Apps nutzen möchten, aber weitgehend mit Standardfunktionen auskommen. Du kannst beliebig viele Apps installieren, der Preis hängt nur von der Anzahl der Nutzer ab. Odoo läuft dabei ausschließlich als SaaS in der Odoo-Cloud.

Typische Einsatzszenarien:

  • Kleine Unternehmen, die schnell starten wollen – ohne großen Vorlauf.
  • Teams, die erst mal mit Standardprozessen arbeiten und Odoo besser kennenlernen möchten.
  • Unternehmen, die noch nicht genau wissen, wie weit sie Odoo später ausbauen werden.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Ein 5-Personen-Startup nutzt CRM, Verkauf und Rechnungsstellung und arbeitet ziemlich „nach Lehrbuch". Standard ist hier ein solider Einstieg – wenig Komplexität, überschaubare Kosten, schneller Start.

Wann stößt Standard an seine Grenzen?

Sobald eine dieser Anforderungen auftaucht, reicht Standard nicht mehr:

  • Du willst eigene Felder, Masken oder Logiken über Odoo Studio stark erweitern.
  • Du brauchst eigene Module für branchenspezifische Workflows.
  • Du möchtest externe Systeme tief anbinden – etwa komplexe Shop-Integrationen oder Spezial-Logistik.
  • Du arbeitest mit mehreren Gesellschaften (Multi-Company) in einer Datenbank.

Wichtig: Auch wenn du nur einen Benutzer hast – sobald individuelle Anpassungen nötig werden, ist der Custom-Tarif die richtige Wahl. Technisch und lizenzrechtlich sind diese Erweiterungen genau dort vorgesehen.

Custom – der Tarif für individuelle Lösungen

Der Custom-Tarif ist Odoos Antwort auf alle Fälle, in denen Standard nicht mehr ausreicht. Du bekommst Zugriff auf alle Apps, kannst Multi-Company-Setups nutzen, Odoo Studio voll ausreizen, eigene Module entwickeln und externe APIs einbinden. Zudem hast du die Wahl zwischen verschiedenen Hosting-Optionen: Odoo Online, Odoo.sh oder On-Premise auf deinem eigenen Server.

Was wird mit Custom möglich?

  • Branchen- oder unternehmensspezifische Prozesse modellieren – statt nur Standard-Workflows zu konfigurieren.
  • Eigene Module entwickeln für spezielle Kalkulationen, Schnittstellen oder Automatisierungen.
  • Externe Systeme robust integrieren – von Shops über Lagersysteme bis zu BI-Tools.
  • Multi-Company-Setups mit mehreren Gesellschaften in einer Datenbank aufsetzen.
  • Langfristig skalieren – ohne später alles neu bauen zu müssen.

Warum Custom der Standard für individuelle Projekte ist:

Alle Anpassungen, Entwicklungen und komplexeren Integrationen werden ausschließlich im Custom-Tarif realisiert. Nur so ist sichergestellt, dass die nötigen technischen Features verfügbar sind, dein System update-sicher bleibt und die Arbeit im Rahmen der Odoo-Lizenz erfolgtMögliche 

Mögliche Ersparnisse für ein Unternehmen mit 10 Mitarbeitern und verschiedenen Insellösungen

Mögliche Ersparnisse für ein Unternehmen mit 10 Mitarbeitern und verschiedenen Insellösungen

So triffst du die richtige Tarifwahl

Stell dir folgende Fragen, um den passenden Tarif zu finden:

Willst du Odoo erst mal nur testen oder eine einzelne Funktion abbilden? → One App Free kann ein guter Start sein.

Hast du ein kleines Team und arbeitest weitgehend im Standardprozess? → Standard ist ein guter Einstieg – vor allem, wenn du Odoo noch besser kennenlernen willst.

Planst du individuelle Abläufe, eigene Logik oder Integrationen – vielleicht nicht sofort, aber mittelfristig? → Starte direkt mit Custom. Du sparst dir spätere Tarifwechsel und kannst Odoo von Anfang an richtig aufbauen.

Ein typischer Fall aus der Praxis

Ein Unternehmen startet mit 1–2 Nutzern im Standard-Tarif. Nach einigen Monaten merken sie: „Wir brauchen eine Schnittstelle zu unserem Shopsystem, ein paar zusätzliche Felder und automatisierte Workflows." Spätestens dann ist der Wechsel in den Custom-Tarif nötig – selbst bei nur einem Nutzer.

Fazit: Wann sich Custom wirklich lohnt

One App Free ist perfekt, um Odoo ohne Risiko kennenzulernen. Standard macht Sinn, wenn du mit Standardprozessen arbeitest und erst mal unkompliziert starten willst. Custom ist der richtige Tarif, sobald:

  • du Anpassungen, Entwicklungen oder Integrationen brauchst,
  • du über mehrere Gesellschaften arbeitest,
  • du Odoo als strategisches Kernsystem aufbauen willst.

Genau hier setzen individuelle Anpassungen an: Von kleineren Erweiterungen bis zu komplexen Integrationen – alles basiert auf dem Custom-Tarif. Nur so bleibst du flexibel, update-sicher und im Rahmen der Odoo-Lizenz.

Unser Tipp: Wenn du dir unsicher bist, welcher Tarif für dich sinnvoll ist, lohnt sich ein gemeinsamer Blick auf deine Prozesse und Anforderungen. Schau dir an, welche Funktionen du heute schon brauchst und welche mittelfristig hinzukommen könnten. So findest du den passenden Startpunkt – und sparst dir unnötige Tarifwechsel oder Umbauten später.

Probier es aus: Nimm dir kurz Zeit, deine aktuellen Anforderungen zu notieren. Brauchst du wirklich nur Standard-Features – oder stecken da schon individuelle Wünsche drin? Die Antwort zeigt dir, welcher Tarif der richtige für dein Odoo-Projekt ist.

Buche jetzt dein kostenloses Beratungsgespräch.

Unverbindlich. Kostenlos. Direkter Mehrwert.

Unverbindlich. Kostenlos. Direkter Mehrwert.

Link: https://www.ratocon.de/termin

Diese Webseite verwendet Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu gewährleisten. Cookies helfen uns, die Webseite mit Analysen zu verbessern. Mit einem Klick auf „Zustimmen“, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit ändern, indem Sie unter "Optionen verwalten" Ihre getroffenen Einstellungen selbst rückgängig machen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Privatsphäre-Einstellungen

Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien auf unserer Website und verarbeiten personenbezogene Daten von dir (z.B. IP-Adresse), um z.B. Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Medien von Drittanbietern einzubinden oder Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.

Die Datenverarbeitung kann auch erst in Folge gesetzter Cookies stattfinden. Wir teilen diese Daten mit Dritten, die wir in den Privatsphäre-Einstellungen benennen.

Einige Services verarbeiten personenbezogene Daten in den USA. Indem du der Nutzung dieser Services zustimmst, erklärst du dich auch mit der Verarbeitung deiner Daten in den USA gemäß Art. 49 (1) lit. a DSGVO einverstanden. Die USA werden vom EuGH als ein Land mit einem unzureichenden Datenschutzniveau nach EU-Standards angesehen. Insbesondere besteht das Risiko, dass deine Daten von US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken verarbeitet werden, unter Umständen ohne die Möglichkeit eines Rechtsbehelfs.

Du bist unter 16 Jahre alt? Dann kannst du nicht in optionale Services einwilligen. Du kannst deine Eltern oder Erziehungsberechtigten bitten, mit dir in diese Services einzuwilligen.


Ihre Einstellungen für Einwilligungen

Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Einwilligung für die Datenverarbeitung durch Cookies zu erteilen oder zu widerrufen. Sie können Ihre Einstellungen jederzeit ändern. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.