So meisterst du dein erstes Interview vor der Kamera – entspannt und überzeugend

PR-Berater Ruben Schäfer

PR-Berater Ruben Schäfer

Die Kamera läuft, das Licht ist gesetzt, und plötzlich wird dir bewusst: Gleich geht's los. Dein erstes Interview steht an, und die Aufregung steigt. Keine Sorge – das geht vielen so! Doch mit der richtigen Vorbereitung und ein paar cleveren Tricks wirst du nicht nur souverän auftreten, sondern auch authentisch und sympathisch wirken. Hier erfährst du alles, was du wissen musst, um dein nächstes Kamera-Interview mit Bravour zu meistern.

Was erwartet dich bei einem Interview?

Die meisten Interviews für Imagefilme, Unternehmensvideos oder Content-Marketing sind sogenannte Set-Interviews. Das bedeutet: Die Situation ist geplant und inszeniert. Die Kamera steht auf einem Stativ, Lampen sind so platziert, dass du im besten Licht erscheinst – im wahrsten Sinne des Wortes. Gegenüber von dir sitzt oder steht die Person, die das Interview führt, aber in der Regel weder im Bild noch im Ton zu sehen oder zu hören sein wird.

Das Beruhigende daran: Der Interviewer hat ein echtes Interesse daran, dass du gut rüberkommst. Er wird dir Tipps geben und dich durch das Gespräch führen. Trotzdem gilt: Je besser du vorbereitet bist, desto schneller und entspannter kommst du zu einem überzeugenden Ergebnis.

Die richtige Vorbereitung: Stichpunkte statt ausformulierter Sätze

Wenn du dich inhaltlich auf das Interview vorbereitest, solltest du dir Stichpunkte und Kernbotschaften notieren – aber keine ganzen Sätze auswendig lernen. Warum? Weil ausformulierte Sätze dazu verleiten, dass du ins Stocken gerätst, sobald du dich einmal versprichst. Das wirkt unsicher und verkrampft. Mit Stichpunkten bleibst du flexibel und kannst natürlicher formulieren.

PR-Berater erklärt, worauf es bei Interviews ankommt

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Überlege dir: Was sind die wichtigsten Botschaften, die du vermitteln willst? Was soll beim Zuschauer hängen bleiben?

Das richtige Outfit: Weniger ist mehr

Deine Kleidung sollte zum Thema des Interviews passen. Ein Interview über dein Engagement im Sportverein erfordert ein anderes Outfit als ein Gespräch über deine Position im Unternehmen. Grundsätzlich gilt:

  • Vermeide dünne Streifen oder kleine Muster – sie können im Bild zu Bildfehlern führen.
  • Verzichte auf grelle Farben, große Markenlogos oder Texte auf der Kleidung – sie lenken ab und wirken unprofessionell.
  • Bring verschiedene Oberteile mit, damit du vor Ort ausprobieren kannst, was am besten wirkt.

Make-up und Puder: Auch für Männer relevant

Wer normalerweise Make-up trägt, sollte wissen: Glanzeffekte wirken vor der Kamera stärker. Wer sich sonst nicht schminkt, macht bei einem Interview vielleicht zum ersten Mal Bekanntschaft mit Puder. Ein bisschen Puder ist sinnvoll, weil dein Gesicht dadurch weniger glänzt – und ja, ein Interview kann durchaus schweißtreibend sein!

Während des Interviews: So wirkst du natürlich und sympathisch

Blickkontakt: Nicht in die Kamera schauen

Stell dir das Interview als Gespräch zwischen dir und dem Interviewer vor – und schau ihm in die Augen, nicht in die Kamera. Das ist angenehmer für dich und wirkt natürlicher für die Zuschauer. Ein direkter Blick in die Kamera schaut den Zuschauer direkt an und sollte nur sparsam eingesetzt werden.

Deine Antworten müssen ohne Frage verständlich sein

Da der Interviewer später meist weder zu sehen noch zu hören ist, müssen deine Antworten auch ohne die Frage Sinn ergeben. Der Trick: Nimm die Frage in deiner Antwort auf!

Beispiel: Auf die Frage „Warum gefällt dir dieses Video?" antwortest du nicht einfach mit „Weil ich etwas lerne", sondern mit: „Mir gefällt dieses Video, weil ich etwas daraus lerne."

Denk an deine Zielgruppe

Hab immer im Kopf, für wen das Video gedacht ist. Welches Vorwissen haben die Zuschauer? Besonders bei Videos für externe Zielgruppen solltest du Fachbegriffe, Abkürzungen und Fremdwörter vermeiden oder erklären. Formuliere kurze, klare Sätze – das macht dich verständlich und sympathisch.

Bleib in deiner Position

Egal, ob du sitzt oder stehst: Bleib in deiner Position. Kein Wippen, kein Hin- und Herschaukeln. Was in echt kaum auffällt, wirkt vor der Kamera oft viel stärker und kann sogar zu technischen Problemen führen.

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Fehler? Kein Problem!

Dein Interview wird geschnitten. Das bedeutet: Wenn du dich versprichst, fang den Satz einfach noch einmal an. Wenn dir auf eine Frage spontan keine Antwort einfällt, nimm dir einen Moment Zeit zum Nachdenken. Es ist auch völlig in Ordnung, eine Frage erst später zu beantworten. Die Reihenfolge lässt sich im Schnitt anpassen.

Üben gibt Sicherheit

Wenn du dich trotz aller Vorbereitung noch unsicher fühlst, gibt es einen einfachen Tipp: Übe die Situation vorher! Bitte jemanden, dir Fragen zu stellen, oder interviewe dich selbst. Film dich mit dem Handy oder stell dich vor einen Spiegel. So gewinnst du Selbstvertrauen und siehst, wie du im Interview wirkst.

Fazit: Entspannt vor die Kamera – mit der richtigen Vorbereitung

Ein Interview vor der Kamera muss keine nervenaufreibende Angelegenheit sein. Mit der richtigen Vorbereitung, dem passenden Outfit und ein paar einfachen Kommunikationstricks wirst du nicht nur souverän auftreten, sondern auch authentisch rüberkommen. Denk daran: Der Interviewer ist auf deiner Seite, Fehler lassen sich im Schnitt korrigieren, und Übung macht den Meister. Also: Tief durchatmen, Stichpunkte zurechtlegen und los geht's. Du schaffst das!

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