Website-Relaunch: Die 2 teuersten Fehler, die dein Business zerstören können
Vorsicht wenn du den Relaunch deiner Website planst
Du machst 50.000 €, 100.000 € oder sogar über 200.000 € Umsatz im Monat?
Und überlegst gerade, deine Website zu relaunchen?
Dann lies jetzt unbedingt weiter …
Denn es gibt 2 riesige Fehler, die du unbedingt vermeiden musst.
Fehler, die dich nicht nur sehr viel Geld kosten, sondern im schlimmsten Fall dein komplettes Business um Monate zurückwerfen.
Vor ein paar Wochen bin ich auf die Website von einem Finanzberater gestoßen.
Komplett neu designed. Modern und clean: Ein Webflow-Template vom Feinsten.
Die alte Seite kannte ich noch. Seriös, professionell. Vertrauenswürdig.
Die neue Seite? Sah aus wie eine Tech-Startup-Bude.
Überall Animationen, fancy Scrolling-Effekte, leuchtende Grafiken und shiny Buttons.
Betrachtet man nur das Design ist die Seite wirklich gut gemacht.
Aber aus Marketingsicht komplett am Ziel vorbei.
Und genau das ist das Problem.
Unternehmer investieren 10.000 €, 15.000 € oder sogar 20.000 € in einen Website-Relaunch und verbringen Wochen immer wieder mit Briefings, Feedback-Calls und Abstimmungen mit dem Designer.
Und am Ende funktioniert die neue Seite drastisch schlechter als die alte.
Die Interessenten verstehen das Angebot nicht mehr, die Anfragen brechen ein, die Conversion-Rate sinkt, …
Dann wird alles wieder zurückgeändert, weil die alte, hässliche Seite besser performed hat.
Sie verlieren Monate, haben Geld verbrannt und das ganze Business ist auf dem Stand von vor 3-6 Monaten. Dazu kommen natürlich die Opportunitätskosten.
Und genau das will ich dir ersparen.
Ich zeige dir jetzt die 2 größten Fehler beim Website-Relaunch und wie du sie vermeidest.
Fehler #1: Du buchst einen Designer, der sich selbst verwirklicht
Hier läuft es meistens so:
Du willst deine Website neu machen. Du googelst oder kennst vielleicht jemanden aus deinem Netzwerk. Auf den ersten Blick hat er echt tolle Referenzen. Er kann Webflow, macht cleane Designs und hat auch stabile Bewertungen.
Perfekt, denkst du dir.
Und dann passiert folgendes:
Der Designer macht seine Arbeit. Er baut dir eine Website, die aussieht wie aus einem Webflow-Showcase.
Sieht gut aus, aber der Style passt eher zu einer modernen Tech-Bude.
Nur: Du bist keine Tech-Bude.
Du bist vielleicht Steuerberater, Anwalt, Coach, Finanzberater oder Unternehmensberater.
Und plötzlich passt deine Website nicht mehr zu dem, wofür deine Brand eigentlich steht.
Was ich immer wieder sehe
Die Website vorher war seriös, professionell und hat einen vertrauenswürdigen Eindruck gemacht. Interessenten dachten: "Ja, ich glaube der hat echt Ahnung und kann mir helfen."
Dann kommt der Relaunch. Ein Designer baut eine hübsch designte Seite. Mit allen Schnickschnack.
Die Seite sieht aus wie eine SaaS-Software.
Und weißt du was?
Die Zielgruppe kann sich damit nicht mehr identifizieren. Das Image ist weg. Das Vertrauen auch.
Das Problem ist:
Viele Designer denken in Design. Nicht in Marketing.
Sie denken: "Wie bekomme ich möglichst viele Likes für das Webdesign oder eine Auszeichnung auf www.awwwards.com?"
Nicht: "Wie bekomme ich mehr Anfragen für den Kunden?"
Und genau das ist der Unterschied zwischen einer Website, die gut aussieht, und einer Website, die performt.
Bestes Beispiel dafür: Das Redesign der Marke Jaguar

Redesign von Jaguar
Falls du das Jaguar-Redesign von 2024 mitbekommen hast, weißt du, wovon ich rede.
Jaguar hat ihre komplette Brand über den Haufen geworfen. Neues Logo, neue Farben, neue Bildsprache, … alles neu.
Was vorher sportlich & elegant wirkte, wurde plötzlich laut, bunt und sehr "woke".
Die Zielgruppe? Völlig verwirrt und genervt.
Das Ergebnis war ein Umsatzeinbruch von über 97 %.
97 %!

ber 97% Umsatzeinbruch nach Redesign
Niemand wollte die Autos mehr kaufen.
Und jetzt kommt der Punkt, den du dir merken musst:
Wenn du auf einem gewissen Level bist, ist es gefährlich, alles neu zu erfinden.
Alle Elemente, die dich bis hierhin erfolgreich gemacht haben, sind plötzlich weg. Deine Kunden erkennen dich nicht mehr. Das Vertrauen? Weg. Der Umsatz? Weg.
Die Lösung (die aber niemand hören will)
Du brauchst keinen Designer, der sich selbst verwirklicht.
Du brauchst jemanden, der versteht, wie Marketing funktioniert. Und Branding.
Jemanden, der sich deine bestehende Website anschaut und sagt: "Das hier funktioniert gut. Das behalten wir. Das hier nicht. Das machen wir neu."
Und hier ist der Trick: Erfinde dich nicht neu, professionalisiere, was schon da ist.
Mach es moderner. Cleaner. Besser. Aber wirf nicht alles weg, was deine Brand ausmacht.
Und jetzt zeige ich dir, wie das in der Praxis aussieht.
So sieht ein erfolgreicher Relaunch aus:
Henrik Telepski ist Treuhänder in der Schweiz. (So nennt man dort Steuerberater)
Er kam zu uns und sagte: "Meine Website sieht gar nicht so krass aus wie wir eigentlich sind. Ich will was Neues."

So sah die Website vorher aus
Wir haben uns seine alte Seite angeschaut. Und ja, sie war in die Jahre gekommen. Die Texte waren veraltet. Das Design wirkte alt und irgendwie selbst zusammen gebaut.
Aber.
Es gab ein paar Elemente, die extrem gut funktioniert haben. Die kleinen Schweizer Flaggen überall auf der Seite. Die Berge im Hintergrund. Die Farben und allgemein der gesamte Vibe der Seite.
Das waren die Brand-Elemente, die bei Henrik für den gewissen Wiedererkennungseffekt gesorgt haben.
Und rate mal, was wir NICHT gemacht haben?
Was wir NICHT gemacht haben
Wir haben nicht das Logo geändert. Nicht die Farben. Nicht die Flaggen. Nicht die Berge.
Wir haben nicht versucht, Henrik zu jemand anderem zu machen.

So sieht die neue Website nach dem Redesign aus
Was wir im Design gemacht haben
Wir haben den Look & Feel modernisiert. Die Schriften angepasst. Die Struktur verbessert.
Aber die Brand-Elemente? Die sind geblieben.
Das Ergebnis?
Die Seite sieht jetzt aus wie die eines Marktführers. Modern und professionell. Aber immer noch erkennbar als Henrik Telepski.
Seine Kunden sehen die Seite und denken: "Ja, das ist er. Nur besser."
Das Brand-Design zu ändern ist die Eine Sache. Copy, Ausrichtung und Struktur anzupassen, die andere… und hier kommt der zweite Fehler, den ich ständig sehe. Und der ist noch gefährlicher als der erste.
Fehler #2: Du änderst die Ausrichtung, ohne die Zahlen zu checken
Du denkst, du weißt, was deine Zielgruppe will. Also änderst du die komplette Ausrichtung deiner Website.
Neue Texte. Neue Struktur. Neue Positionierung.
Und dann stellst du fest: Es funktioniert nicht.
Warum? Weil du deine Bauchgefühl-Entscheidung getroffen hast, statt auf die Zahlen zu schauen.
Was bei Henrik fast schiefgegangen wäre
Henrik wollte ursprünglich nur noch große Kunden ansprechen. GmbHs, die schon Umsatz machen. Die wachsen wollen und Steuerstrategien brauchen.
Klingt sinnvoll, oder?
War es aber nicht.
Als wir uns in der Analyse die Fakten angeschaut haben, haben wir Folgendes gesehen:
80 % seiner Website-Besucher waren Gründer am Anfang.
Menschen, die gerade erst eine GmbH gründen. Die noch keinen Steuerberater haben. Die sich orientieren und sich fragen “Brauch ich überhaupt einen Treuhänder?”.
Nur 20 % waren schon weiter.
Hätte Henrik seine Ausrichtung geändert, hätte er 80 % seiner Zielgruppe ausgeschlossen.
Sein Traffic wäre eingebrochen. Seine Anfragen auch.
Was wir stattdessen gemacht haben
Wir haben die Website so aufgebaut, dass sie beide Zielgruppen abholt.
- Schmerzsektion direkt nach dem Header. Die Frage, die sich Gründer stellen: "Lohnt sich ein Treuhänder für mich überhaupt?" Diese Frage haben wir direkt oben beantwortet. Nicht irgendwo versteckt. Sondern sofort.
- Alle Zielgruppen angesprochen. Gründer am Anfang und Geschäftsführer von bereits bestehenden GmbHs. Aus den Haupt-Branchen die Henrik und sein Team betreuen. So kann sich jeder Besucher sofort identifizieren.
- Erst dann: Die Leistungen. Wir kommen nicht direkt mit der Lösung um die Ecke. Wir holen die Leute erst ab. Dann zeigen wir, was Telepski Treuhand im Detail macht.
- Und danach: Der Prozess. Nach "Warum" und "Was" kommt "Wie". Wie funktioniert die Zusammenarbeit? Was sind die nächsten Schritte?
Was bei jedem erfolgreichen Website-Relaunch dabei sein muss
Wenn du deinen Website-Relaunch richtig machen willst, brauchst du 3 Dinge:
1. Die richtige Marketingargumentation
Deine Website muss verkaufspsychologisch aufgebaut sein.
Nicht: "Hier sind unsere Leistungen. Kauf jetzt."
Sondern: Problem ansprechen. Zielgruppe abholen. Lösung zeigen. Prozess erklären. Vertrauen aufbauen.
2. Ein passendes Branddesign
Modern und professionell. Aber, so dass Menschen aus der Zielgruppe ein gutes Bauchgefühl bekommen wenn sie auf der Seite unterwegs sind.
Behalte die Elemente, die deine Brand ausmachen.
3. Datenbasierte Entscheidungen
Check die Zahlen, bevor du irgendwas änderst.
Wer kommt auf deine Website? Was suchen die Leute? Welche Seiten performen? Wo springen sie ab?
Dann erst: Anpassungen machen. Nicht vorher.
Fazit: Professionalisiere bestehende Elemente, statt alles neu zu erfinden
Ein Website-Relaunch kann dein Business auf das nächste Level bringen. Oder es von heute auf morgen zerstören und dich um Monate zurückwerfen.
Der Unterschied? Ob du jemanden buchst, der Marketing UND Design versteht.
Jemanden, der nicht einfach ein schickes Template draufklatscht, sondern deine Brand, deine Zielgruppe und deine Zahlen im Blick hat.
Du willst deinen Website-Relaunch richtig machen?
Dann lass uns reden. Ich zeige dir, welche Gestaltungselemente bei dir gut funktionieren und wie wir daraus eine Website bauen, die performt.