Matthias Niehaus GmbH
Fallstudie: André Ahlers – vom 70–90-Stunden-Modus zurück zu unter 50 Stunden/Woche
Problem: Andre hing überall drin, arbeitet 70–90 Stunden/Woche, privat und in der Ehe war es sehr schwer Lösung: Struktur + Planung + Verantwortlichkeiten (Meister) + digitale Bauakte Ergebnis: André arbeitet heute unter 50 Stunden/Woche, mehr Ruhe im Betrieb, weniger Chaos, mehr Zeit für Familie
Von 70–90 Stunden im Hamsterrad zu unter 50 Stunden Dachdeckerbetrieb
Von 70–90 Std./Woche runter auf unter 50: Mit Planungslösung, Vorarbeiter/Meister und digitaler Bauakte läuft der Betrieb strukturierter. Weniger Rückfragen, weniger Chaos, mehr Planbarkeit – und endlich wieder mehr Zeit.
Ausgangslage
Als André zu mir kam, war fachlich alles okay – aber im Alltag war es zu viel auf einmal.
- André hat 70–90 Stunden die Woche gearbeitet
- Er war Chef, Bauleiter, Planer, Einkäufer und Problemlöser gleichzeitig
- Das Telefon hat ständig geklingelt, Baustellen wollten Antworten, Büro wollte Entscheidungen
- Abends wurden Angebote geschrieben oder Probleme „nachbearbeitet“
- Zuhause war es entsprechend: wenig Zeit, viel Druck – und das ging auch in der Ehe an die Substanz
Kurz gesagt: Der Betrieb lief – aber nur, weil André sich kaputt gearbeitet hat.
Das Ziel war nicht „mehr Umsatz um jeden Preis“. Das Ziel war ganz klar:
- André muss raus aus dem Dauerstress
- Der Betrieb soll laufen, auch wenn André nicht überall gleichzeitig ist
- Am Ende soll André unter 50 Stunden/Woche kommen – dauerhaft
1: Planungslösung eingebaut: „Wer macht was – wann – wo – womit?“
Wir haben eine einfache Planung eingeführt, damit nicht jeden Morgen neu improvisiert wird. Andre hatte eine klassische Betriebsblindheit. Wir haben uns erstmal gemeinsam hingestezt & alles Stück für Stück auseinandergebaut.
- den Wochenplanung für seine Baustellen erstellt
- zusammen Klare Einteilung gemacht: Team, Material, Termine
- Jeder weiß, was ansteht – ohne 10 Rückfragen beim Chef
- wir haben Weniger Leerlauf, weniger Stress, weniger „Feuerwehr“ hinbekommen.
Effekt: André musste nicht mehr alles im Kopf behalten, sonder hatte alles strukturiert.
2: Vorarbeiter/Meister in die Struktur eingebaut
Der wichtigste Schritt, den wir zusammen gemacht haben: André hat eine starke zweite Ebene aufgebaut. Eine echte "rechte Hand"
- Sein Vorarbeiter/Meister übernimmt Verantwortung im Tagesgeschäft
- Baustellenfragen laufen erst von allein – nicht direkt über André
- Entscheidungen werden dort getroffen, wo sie entstehen: auf der Baustelle / im Ablauf
Wichtig: Das ist keine „neue Hierarchie“, sondern Entlastung. Damit der André wieder Chef sein kann – und nicht überall gleichzeitig sein muss.
3: Zusammen die Digitale Bauakte eingeführt: Alles zum Auftrag an einem Ort
Wir haben eine digitale Bauakte geschaffen, damit Infos nicht mehr verloren gehen.
In der Bauakte steht z. B.:
- Kundenadresse, Ansprechpartner, Besonderheiten
- Fotos/Videos vom Dach
- Aufmaß / Skizzen / Notizen
- Materialliste
- Absprachen & Änderungswünsche
- Doku für Abnahme / Nachweise
- die komplette kommunikation zwischen den jungs läuft in der Baukate. Im Büro und am Bau. Alles läuft zusammen.
Effekt:
- Weniger „Wo war das Foto nochmal?“
- Weniger Chaos im Handy
- Jeder im Team findet die Infos schnell
- Übergaben werden sauberer
4: Standards im Alltag: weniger Nachdenken, mehr Durchziehen
Wir haben einfache Standards eingeführt, die wirklich im Handwerk funktionieren:
- Checkliste „Start Baustelle“
- Checkliste „Tagesabschluss“
- Checkliste „Abnahme“
- Klare Regel: Wie werden Änderungen dokumentiert?
- Klare Regel: Wer informiert wen?
Effekt: Weniger Fehler, weniger Diskussionen, weniger Stress.
Das Ergebnis
Das Ergebnis war nicht „mehr Arbeit“, sondern mehr Ordnung.
- André ist von 70–90 Stunden/Woche runter auf unter 50 Stunden/Woche
- Baustellen laufen ruhiger, weil Planung + Verantwortung klar ist
- Das Team arbeitet selbstständiger, weil Infos da sind (Bauakte)
- André hat wieder Zeit — und vor allem: wieder Kopf frei
Und das Wichtigste: Privat wurde es wieder leichter, weil nicht jeder Tag nur aus Arbeit bestand.
André sagt dazu:
„Früher war ich überall mittendrin. Ich hatte alles im Kopf und war trotzdem nie fertig. Heute läuft das viel strukturierter: Planung steht, der Vorarbeiter übernimmt, und in der Bauakte ist alles drin. Ich arbeite wieder normal – und hab endlich wieder Zeit.“ — André Ahlers (Zitat kannst du natürlich anpassen)
Fazit
Es ging bei André nicht um „Digitalisierung“, sondern um eine einfache Wahrheit:
Wenn der Chef der einzige ist, der alles weiß, dann ist der Chef der Engpass. Mit Planung, klarer Verantwortung (Vorarbeiter/Meister) und einer digitalen Bauakte wurde aus Chaos wieder ein Betrieb, der läuft – ohne dass André sich kaputt arbeitet.
Bereit der nächste Handwerks-Unternehmer zu werden?
Raus aus dem Chaos, rein in klare Abläufe: Wenn du als Handwerksbetrieb wieder Zeit gewinnen willst, lass uns sprechen. Wir bauen Strukturen, die laufen – auch ohne 70–90 Stunden pro Woche.
Vom 90 Stunden Chef - Zum entspannten Dachdecker-Unternehmer
Weitere Fallstudien von Matthias Niehaus GmbH
Finde heraus, wie Matthias Niehaus GmbH weiteren Kunden geholfen hat, ihre Ziele zu erreichen.
Möchtest du mit Matthias Niehaus GmbH deine Ziele erreichen und erfahren, wie die Zusammenarbeit aussehen kann? Fülle jetzt das Kontaktformular aus, um den nächsten Schritt zu gehen.