Keine Antwort vom Verlag? Du wartest auf eine Erlaubnis, die du nicht brauchst

Das Buch 'Hochpreis-Kunden gewinnen' steht in einem Regal.

Qualität bekommst du bei Buchagentur oder Verlag. Aber was ist für dich der richtige Weg?

Du hast dein Buchprojekt an Verlage geschickt. Vielleicht vor drei Monaten, vielleicht vor acht. Seitdem: Stille. Oder eine Standardabsage ohne Begründung, zwei Zeilen, dein Name falsch geschrieben. Du hakst nach und bekommst keine Antwort. Und während du wartest, passiert das Eigentliche: Dein Projekt altert. Das Thema, mit dem du dich positionieren wolltest, besetzen andere. Die Kunden, die dein Buch hätte überzeugen können, kaufen woanders.

Vielleicht planst du die Verlagssuche auch erst noch und hast den Zeitplan schon im Kopf: Exposé schreiben, einreichen, „die paar Monate“ warten. Dann lies trotzdem weiter, denn dieses Warten ist kein Betriebsunfall des Verlagswesens. Es ist das System.

Der renommierte Diogenes Verlag schreibt auf seiner eigenen Manuskript-Seite: Wer innerhalb von sechs Monaten keine Antwort erhält, soll das bitte als Absage betrachten. Absagebriefe gibt es in der Regel nicht. Das ist keine Unhöflichkeit, sondern Mengenlogik: Verlage erhalten jährlich tausende Einsendungen und können nur einen Bruchteil überhaupt prüfen. Sechs Monate Funkstille sind dort der Normalfall. Für einen Lyrikband mag das verschmerzbar sein. Für ein Buch, das in deinem Geschäft arbeiten soll, ist es ein halbes verlorenes Geschäftsjahr – pro Verlag.

Der Denkfehler: „Ein richtiger Verlag ist die einzige seriöse Eintrittskarte“

Du wartest, weil du etwas glaubst, das fast jeder Experte glaubt: Ein „richtiger Verlag“ sei der einzige seriöse Weg zum Buch und das Warten eben der Preis dafür. Solange kein Verlag Ja sagt, fühlst du dich nicht berechtigt, dein Buch zu machen.

Genau hier sitzt der Denkfehler. Denn was du eigentlich willst, ist gar nicht der Verlag. Du willst das, wofür der Verlag mal stand: ein professionelles Buch, das neben jedem Bestseller im Regal bestehen kann, und die Glaubwürdigkeit, die so ein Buch ausstrahlt. Diese Qualität entsteht aber nicht durch das Logo im Impressum, sie entsteht durch Handwerk: Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Cover. Und dieses Handwerk kannst du beauftragen, statt darauf zu warten, dass es dir jemand gewährt.

Mehr noch: Für ein Experten- oder Sachbuch ist der Verlagsweg meist nicht nur der langsamste, sondern auch der rechteärmste. Sagt ein Verlag nach all dem Warten tatsächlich Ja, gibst du mit dem Vertrag die Nutzungsrechte an deinem Werk ab, und damit ausgerechnet die Freiheit, die dein Buch geschäftlich wertvoll macht: es in Stückzahl an Wunschkunden zu verschicken, es in deine Angebote einzubauen, es als Türöffner in deinem Vertrieb einzusetzen. Du wartest also monatelang auf eine Erlaubnis und bezahlst sie, falls sie kommt, mit der Kontrolle über dein eigenes Buch.

Die unbequeme, aber befreiende Wahrheit lautet: Du brauchst diese Erlaubnis nicht. Niemand muss dich auswählen. Verlagsqualität gibt es heute auch ohne Verla

Büchercover: 'Rock around the Clock mit Diabetes Typ 1' und 'METID'.

Die Qualität deines Buchs hängt nicht an einem Verlag.

Wie es aussieht, wenn einer nicht wartet

Michael Wohlfart, Geschäftsführer einer Unternehmensberatung für Steuerkanzleien, hat sich für seine „Steuerberater-Bibel“ diese Frage gar nicht erst gestellt. Er hat sich bewusst gegen den Verlagsweg entschieden: „Mir war wichtig, nicht über einen klassischen Verlag zu publizieren, weil man dann viel mehr Freiheiten hat. Der Text entspricht genau dem, was ich haben möchte. Da redet mir kein Verlag rein.“ Und: „Ich habe komplett die Rechte am Buch. Das ist mein Werk und geht mit mir nach Hause.“

Statt auf Antworten zu warten, ließ er sein Buch professionell umsetzen mit Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Cover und setzte es dann so ein, wie es kein Verlagsvertrag erlaubt hätte: Er verschickte es an rund 6.000 Kanzleien aus seiner Zielgruppe. Seine Beratung wuchs von durchschnittlich 6,5 auf rund 10 Neukunden pro Monat, und ein halbes Jahr nach dem Launch kamen noch immer etwa 120 qualifizierte Anfragen monatlich von Steuerberatern, die das Buch haben wollten. Vom Startschuss bis zum fertigen Buch vergingen Monate, nicht die Jahre, die Verlagssuche plus Programmplanung gekostet hätten.

Der Punkt ist nicht, dass jeder diese Zahlen erreicht. Der Punkt ist: Sein Buch konnte nur deshalb so arbeiten, weil er nicht auf ein Ja gewartet hat, das er nie gebraucht und vielleicht nie bekommen hätte.

Das Cover der Steuerberater-Bibel zeigt den Autor und Inhalte des Buches.

Für hohe Qualität und Erfolg mit einem Buch brauchst du keinen Verlag. Du brauchst Profis, die dir helfen, für dein Buch hohe Qualität und Erfolg zu erreichen.

Was das für dein Projekt heißt

Wenn dein Manuskript oder dein Exposé gerade bei Verlagen liegt, musst du nichts abbrechen, aber hör auf, dein Projekt vom Warten abhängig zu machen. Stell dir stattdessen eine andere Frage: Was soll dein Buch für dein Geschäft tun, und wie schnell soll es damit anfangen? Wir begleiten seit 2017 genau solche Projekte bei über 350 Büchern, mit 0 % Rechteabgabe und auf einem Qualitätsniveau, bei dem der Leser nicht erkennt, auf welchem Weg das Buch entstanden ist. Das ist der Weg, den Unternehmer wie Wohlfart von Anfang an bewusst wählen.

Wie sich Verlag, Buchagentur und Selfpublishing im Detail unterscheiden – bei Rechten, Zeit, Kontrolle, Qualität und Wirtschaftlichkeit – habe ich in einem ausführlichen Leitfaden aufgeschrieben: Buchagentur oder Verlag?

Und wenn du direkt über dein Projekt sprechen willst: Trag dich ein für eine kostenlose Buchberatung. Dann bekommst du eine Antwort, und zwar in Tagen, nicht erst in sechs Monaten.

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